Presseberichte


Trierischer Volksfreund 03.03.2017

Vogt - ein Mann mit Stallgeruch

(Schöndorf) Abstiegsbedrohter FC Schöndorf mit weiterem Trainerwechsel: Ex-Coach der SG Mandern/Waldweiler
ist da und löst Holger Jungandreas ab.


Manfred Vogt übernimmt in Schöndorf. TV-Foto/Archiv Breit Foto: (g_sport)

Der Tabellenvorletzte der Kreisliga A Trier-Saarburg, FC Schöndorf, hat mit Manfred Vogt einen neuen Trainer installiert. Vogt ist Nachfolger des bis zur Winterpause amtierenden Holger Jungandreas (hatte im November vorübergehend für Jürgen Flesch und Martin Neu die Verantwotung übernommen) und wird den FCS zum Nachholspiel am Sonntag, ab 14.30 Uhr, daheim gegen die SG Welschbillig erstmals in einem Pflichtspiel betreuen.
Der frühere Coach der SG Waldweiler/Mandern übernahm Mitte Januar die Trainingseinheiten beim Tabellen-13. und wird zunächst bis Saisonende an der Seitenlinie stehen. Ganze neun Punkte haben die Hochwälder im bisherigen Saisonverlauf gesammelt. Weniger gehen nur auf das Konto des SV Mehring II, der fünf Zähler bei 17 Spielen (und damit einen mehr als Schöndorf) hat.
Ein weitergehendes Engagement von Vogt wird derweil nicht ausgeschlossen. Dieser mögliche Kontrakt würde dann auch ligaunabhängig greifen. Vogt ist ein Mann mit Stallgeruch, der aus Schöndorf stammt, früher selbst Spieler beim FCS war und aktuell auch bei den Alten Herren aktiv ist. "Das Team in Schöndorf ist absolut intakt, wir haben eine tolle Truppe, die gewillt ist, unter Manfred Vogt den Kopf nochmals aus der Schlinge zu ziehen. Es ist klar, dass die Mannschaft gegen Welschbillig einen Sieg braucht", blickt Jungandreas voraus.
Einige Verletzte sind zurückgekehrt und stehen dem Trainer zur Verfügu ng: David Terres, Rene Hess, Helge Striethorst und Timo Marx scharren mit den Hufen, während Christian Blau (Kreuzbandriss) und Torwart Alexander Schömer noch ausfallen. "Wenn wir gegen Welschbillig gewinnen, dann sieht es wieder richtig gut aus mit dem Thema Klassenerhalt", mutmaßt Jungandreas, dessen Sohn Lucas mit neun Treffern in der vereinsinternen Torschützenliste vorne liegt.


Trierischer Volksfreund 30.05.2016

Mit 3:0 in die A-Liga

FC Schöndorf folgt Pluwig in die A-Liga - Sieg gegen SV Tawern im Relegationsfinale

Der FC Schöndorf gewinnt die Relegation zur A-Liga im Kreis Trier-Saarburg. Nach einem 3:0-Erfolg gegen den bisherigen A-Ligisten SV Tawern am Sonntagmittag in Schillingen steigt Schöndorf in die A-Liga auf und folgt somit dem Derbynachbarn Pluwig-Gusterath, der das knappe Rennen um die Meisterschaft der Kreisliga B Mosel/Hochwald gewonnen hatte.


Schillingen. Die Mühen haben sich doch noch ausgezahlt: Der FC Schöndorf spielt in der kommenden Saison in der Kreisliga A. Der Vizemeister der Kreisliga B Mosel/Hochwald hat am Sonntag das entscheidende Relegationsspiel gegen den A-Liga-Drittletzten SV Tawern mit 3:0 gewonnen.

Eigentlich hatte Schöndorf im dritten und letzten Spiel der Relegation zur Kreisliga A ein Heimspiel, aber der FCS musste auf den Hartplatz nach Schillingen ausweichen und dort gegen den SV Tawern antreten. Beide Vereine waren zum Finale der Dreier-Relegation punk- und torgleich angetreten, hatten beide zuvor doch jeweils 3:1 gegen den Dritten im Bunde, den SV Sirzenich gewonnen.

Die bis dato noch als A-Ligist geführten Tawerner fanden am Sonntag nicht richtig ins Spiel. Zu selten gelangen erwähnenswerte Offensivaktionen, zu oft scheiterte der SVT schon im Mittelfeld an einem dortigen Schöndorfer Überzahlspiel. Schöndorf tastete sich zunächst an den noch klassenhöheren Gegner ran, musste erstmal verteidigen, setzte dann aber nach knapp 10 Minuten den ersten Nadelstich: Lucas Jungandreas setzte nach Vorarbeit von Timo Marx zur Flanke an, links außen stand völlig ungedeckt Helge Striethorst und nahm den einmal aufhüpfenden Ball aus der Drehung und semmelte das Ding unhaltbar für Tawerns Keeper Steffen Bruns unter die Latte - 1:0 (10.)

Die Tawerner von Trainer Michael Jakobs hatten in der 19. Minute ihren ersten Schuss aufs Schöndorfer Tor, waren da aber viel zu ungefährlich. In der 25. Minte landete dann aber ein Abnahmeversuch von Fabian Densborn nur Zentimeter neben dem FCS-Kasten. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, Großchancen hatten beide Teams nicht.


Mit dem Seitenwechsel erwarteten die mehr als 400 Zuschauer in Schillingen eigentlich ein Aufbäumen des leichten Favoriten aus Tawern. Doch das Gegenteil war der Fall. Es fehlte an vielem im Spielaufbau. Stattdessen kam die Ruwer-Hochwald-Elf von Uwe Linz mehr und mehr zum Zug, hatte bis zur 60. Minute auch einen Kopfball aufs Tor und eine vertendelte Überzahl-Aktion im Tawerner Strafraum. Toptorjäger und Vorbereiter zum 1:0, Lucas Jungandreas, vollstreckte nach einer Schöndorfer Kombination vor dem Tawerner Tor, bei dem die Abwehr mehr rumstand, als zu verteidigen. 2:0 in der 61 Minute.

Es dauerte weitere acht Minuten, bis Tawern den Kampf endlich annahm und soetwas wie A-Klassen-Fußball spielte. Schöndorf stellte sich zwischenzeitlich mit zehn Mann hinten rein und konnte so das 2:0 auch verteidigen. Das Umschaltspiel nutzte der FCS, um Konteransätze zu zeigen. Tawern hatte in dieser Spielphase erheblich mehr Ballbesitz, schaffte es nur nicht, passende akzente zu setzen. Tobias Weber scheiterte einmal an Schöndorfs Schlussmann Alex Schömer (81.), den Nachschuss von Alex Clemens wehrte die Schöndorfer Defensive zur Ecke ab. Die Eckballflanke bekam Rolf Kindermann per Kopf nicht aufs Tor.

Schöndorf hatte noch zwei Hochkaräter, als sich das Spielschon dem Ende niegte - ohne Aussicht auf Erfolg für den SVT. Dann nutzte Schöndorf erneut eine Unachtsamkeit der Tawerner im Mittelfeld. Einen hoch gespitzelten Heber von Bastian Werhan in den leeren Tawerner Rückraum schnappte sich aus abseitsverdächtiger Position Lucas Jungandreas und lief ohne Verfolger ganz alleine auf SVT-Keeper Bruns zu, ließ ihm im Eins-gegen-eins keine Chance - 3:0 (89.)

Mit Schlusspfiff fiel eine große Last von den Schöndorfern ab. Das lange, kräftezehrende Rennen um den Aufstieg, das man in der Liga gegen den Nachbarn von der DJK Pluwig-Gusterath verloren hatte, zahlt sich nun doch noch aus. Der FCS folgt den Pluwigern in die höchste Kreisklasse. Viele Pluwiger Spieler und auch deren Trainer Aimé Kinss gratulierten Uwe Linz und seinen Jungs zum Aufstieg, gibt es doch in der kommenden Saison wieder zwei Derbys in Pluwig und Schöndorf - diesmal in der A-Liga. „Darum ging es”, kommentierte Uwe Linz nach dem Spiel bier- und sektüberströmt. Denn: „Wir halten eigentlich immer zusammen, außer in den 180 Minuten, in denen wir gegeneinander spielen”, sagte Linz mit einem Lächeln im Gesicht. „Wir sind einfach nur erleichtert, dass es geklappt hat.”


Trierischer Volksfreund 02.06.2014

Fast 2000 Mitgliedsjahre beim FCS

(Schöndorf) Der Fußballclub (FC) Schöndorf hat sein 85-jähriges Vereinsbestehen gefeiert und dies mit der Ausrichtung der Kirmes verbunden. 55 Mitglieder wurden für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt; zusammen kommen sie auf fast 2000 Mitgliedsjahre.


Ehrungen beim FC Schöndorf (von links): Vorsitzender Stefan Schmitt, 2. Vorsitzender Andreas Scherf,
Irmgard Nilles, Roland Nilles, Edith Faß, Winfried Faß, Stefan Jäckels,
Bürgermeister Bernhard Busch und Kreisvorsitzender Bernd Marx. Foto: Veranstalter


Schöndorf. Am Kirmessonntag stand im Festzelt der Jubiläumsabend mit Ehrungen langjähriger Mitglieder des FC Schöndorf im Mittelpunkt. In Anwesenheit des Fußballkreisvorsitzenden Bernd Marx und Bürgermeister Bernhard Busch wurden 55 Mitglieder für 25-, 40-, 50- und 60-jährige Treue zum Verein geehrt. Baptist Hennen aus Holzerath und Walter Theis aus Hinzenburg ernannte Vorsitzender Stefan Schmitt für ihre 60-jährige Zugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern.

Besondere Ehrungen des Fußballverbandes Rheinland überreichte Bernd Marx an Stefan Jäckels (Ehrenbrief) für 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit, an Winfried Faß (bronzene Ehrennadel) für 18 Jahre Vereinsvorsitz und 20 Jahre Betreuertätigkeit sowie an Roland Nilles (Ehrenplakette), der nach über 30 Jahren seine Tätigkeit als Schiedsrichter beendet hat. Die Geehrten sind: 60 Jahre: Baptist Hennen, Walter Theis; 50 Jahre: Bernhard Bales, Erwin Bales, Manfred Dudek, Reinhold Müller, Roland Müller, Robert Schmitt, Willi Schmitt, Erich Theis; 40 Jahre: Martin Adams, Albert Backes, Berni Bernardy, Horst Butterbach, Jürgen Dany, Richard Dany, Arnold Faß, Winfried Faß, Reinhold Hegner, Hermann Jakobs, Günter Marx, Jörg Mokelke, Lothar Neufing, Lothar Nilles, Gerhard Scherf, Manfred Schmitt, Norbert Schmitt, Gisbert Theis, Friedbert Theis, Heinz Weber, Peter Werhan, Raimund Werhan; 25 Jahre: Joachim Alten, Gerd Bernardy, Christian Dietzen, Jürgen Edlinger, Carmen Faß, Ralf Franzen, Daniel Fries, Michael Haupenthal, Udo Hilgert, Herbert Mergens, Rainer Mergens, Inge Philippi, Gerhard Philippi, Markus Philippi, Rudi Rebetschek, Nils Rommelfangen, Helma Schiel, Helmut Schömer, Christian Terres, Helga Terres, Matthias Wick, Christoph Willems, Josef Wollscheid.
Rechnet man alle Mitgliedsjahre zusammen, so kommt man auf die stattliche Zahl von 1975. red


Schiedsrichter-Trier.de 22.10.2013

Intensivlehrgang zur Abseitsschulung

Am 21.10.2013 lud die Schiedsrichtervereinigung Trier-Saarburg seine Perspektivschiedsrichter und die Schiedsrichter, die fest in einem Gespann eingeteilt sind zu einer weiteren Intensivschulung nach Schöndorf ein. Diesmal stand die Abseitsschulung im Mittelpunkt.

Jeder Schiedsrichter bekam fünf Mal die Gelegenheit sein Können unter Beweis zu stellen. Die Spieler des FC Schöndorf stellten sich zur Verfügung, typische Spielsituationen zu simulieren, was ihnen auch sehr gut gelang. Von manchem Schiedsrichter wurde dabei – wie im Spiel auch - einiges abverlangt.

Die Schiedsrichter starteten als Assistent an der Mittellinie. Sie mussten zunächst zehn Meter rückwärts, dann zehn Meter seitwärts und schließlich vorwärts laufen, bis sie auf Höhe des vorletzten Abwehrspielers waren. Erst dann wurde der Ball in den Angriff gespielt und die Schiedsrichter mussten blitzschnell auf Abseits oder Nicht-Abseits entscheiden. Gar nicht so leicht, denn Abwehrspieler und Stürmer führten gegenläufige Bewegungen aus.

Unter den strengen Augen des Ausschusses und einiger besonderen Gäste [Reinhard Manguin (Verbandsschiedsrichterausschuss und Nachwuchsbeauftrager im FV Rheinland), Bernd Marx [Kreisvorsitzender]) mussten die Schiedsrichter ihr Können unter Beweis stellen. Da einige Situationen selbst für die Beobachter nicht eindeutig zu erkennen waren, wurden zwei verschiedene Kameras zur Überprüfung der Abseitsentscheidungen aufgestellt. Ein herzlicher Dank geht dafür an Gregor Demmer, der für die technische Umsetzung verantwortlich war.



Anschließend begaben sich alle Schiedsrichter zu einem kleinen Imbiss. Währenddessen werteten Reinhard Manguin, Peter Hoffmann und Gregor Demmer die Abseitsszenen der Schiedsrichter aus. Darauf folgte ein Vortrag des Kreisschiedsrichterlehrwartes Alexander Rausch, der den Videobeweis bei einigen äußerst knappen Entscheidungen bemühte. Das Ergebnis lässt sich gut präsentieren: knapp über 90% der getroffenen Abseitsentscheidungen waren korrekt.

Dies ist ein Beleg für den guten Leistungsstand der Assistenten aus dem Kreis Trier-Saarburg. Außerdem wurden so einigen Schiedsrichtern Verbesserungspotentiale vor Augen geführt.

Die Teilnehmer dieser Veranstaltung arbeiteten so angeregt mit, dass der Lehrgang erst gegen 22:30 Uhr endete.

Abschließend kann man nur hoffen, dass weitere Lehrgänge und Schulungen in dieser Art angeboten werden.


Trierischer Volksfreund 05.04.2013

Sein Herz schlägt für den Fußball

Der Aufstieg mit der ersten Mannschaft des Fußballclubs Schöndorf (FCS) in die Bezirksliga, der Bau des Verkaufshäuschens im Liebertswald, die Gründung von Förderverein und Jugendspielgemeinschaften sowie der Rasenplatz: Daran hat der Holzerather Winfried Faß (50) großen Anteil gehabt. 18 Jahre stand er dem FCS vor. Im April gibt er seinen Posten frei.


Hat sich und seinem Verein viel mehr als nur den Traum vom Rasenplatz im Liebertswald erfüllt:
Am 7. April gibt Winfried Faß (50) den Vorsitz beim FC Schöndorf frei.TV-Foto: Edgar Breit

Schöndorf/Holzerath. "Ich habe meine Ziele erreicht, die Ideen für Neues gehen mir aus und jetzt sind auch mal die Jüngeren dran", sagt der Holzerather Winfried "Winn" Faß (50). Am 7. April wird er sein Amt als erster Vorsitzender des FC Schöndorf im Rahmen der Jahreshauptversammlung niederlegen. 18 Jahre lang stand der zweifache Familienvater den Kickern aus fünf Dörfern (Bonerath, Holzerath, Hinzenburg, Ollmuth, Schöndorf) vor. 18 Jahre lang liefen alle Fäden bei ihm zusammen.
"Als Vorsitzender von so einem Verein musst du dich in allem auskennen", sagt er und wirkt dabei fast selber erstaunt. "Ob wir neue Trikotsätze bestellen, Feste ausrichten oder das Sportplatzgelände einzäunen - der erste Ansprechpartner ist immer der erste Vorsitzende." Auch wenn ihm die Vereinsarbeit stets viel Spaß gemacht hat - Winfried Faß ist eher ein Mann fürs Handwerkliche. "Ich hab immer lieber draußen was geschafft, als eine Vorstandssitzung vorzubereiten", sagt der gelernte Fliesenleger. "Das ist nicht so meines", fügt er lächelnd hinzu. Aber der Sport an sich, das ist etwas für den 50-Jährigen. "Sportbegeistert war ich immer schon. Als Fußballer hatte ich sogar ein Angebot aus Luxemburg. Da hätte ich in der ersten Division (höchstmögliche Klasse) spielen können", sagt er. "Außerdem wäre ich bestimmt auch ein guter Leichtathlet geworden."
Aktives Mitglied (Stürmer, Manndecker, defensives Mittelfeld) im FCS ist der gebürtige Bonerather bereits seit seinem neunten Lebensjahr. Für den FCS hat er in den vergangenen 30 Jahren auch immer mal wieder Jugendmannschaften trainiert. Seit gut drei Jahren hält er in dieser Funktion auch die aktuelle Frauenmannschaft auf Trab.
Sein schönstes Erlebnis mit dem FCS war "der Aufstieg in die Bezirksliga mit der ersten Mannschaft in 2001 und als krönender Abschluss natürlich der Rasenplatz", so Faß. Außer den Schöndorfer "Alt-Herren" will er sich jetzt einer Ü50-Fußballmannschaft anschließen und sich mehr dem Radfahren widmen.
Sein Dank für die letzten 18 Jahre als erster Vorsitzender des FCS gilt allen voran seiner Ehefrau Edith, die ihn immer unterstützt und ihm so manches Vereinsengagement abgenommen hat. Aber auch bei seinem Vorstandsteam bedankt er sich: "Zum Glück hatte ich all die Jahre ein bodenständiges, vernünftiges Team gehabt. Ohne diese guten Leute kann man gar nicht so lange Vorsitzender sein", sagt er.
Seinem Nachfolger wünscht er: "Dass der Verein ihm dasselbe Vertrauen schenkt, das er mir geschenkt hat. Und dass er innerhalb des Vereins dieselbe Unterstützung wie ich erfahren darf."


Trierischer Volksfreund 10.08.2011

Sie jubelt, schreit und fiebert mit

Elke Marx aus Bonerath ist bekennender Extremfan. Ihr Verein: Der Fußballclub (FC) Schöndorf 1929. Seit Jahrzehnten verfolgt die 51-Jährige jedes Spiel und schreibt anschließend zum Teil mehrere Seiten lange, handgeschriebene Spielberichte. Kürzlich ist ihr Team aufgestiegen.


Extremfan mit selbst genähtem Banner: Elke Marx (51) aus Bonerath ist Anhängerin des FC Schöndorf. TV-Foto: Anja Fait


Ich komme nicht aus einer Fußballerfamilie, sonst hätte ich bestimmt auch selbst gespielt. Aber auch so habe ich mehr als 40 Jahre Fußballgeschichte mit meinem Verein erlebt. Mein Verein, das ist der FC Schöndorf. Schon mit zwölf Jahren bin ich zu jedem Spiel mitgefahren, anfangs immer mit dem Bus. Nach Freudenburg, Taben-Rodt, Föhren oder Heidenburg. Ich durfte nur mit, weil ich eine ältere Freundin dabeihatte, die immer auf mich aufpassen sollte. Irgendwann habe ich dann angefangen, Spielberichte zu verfassen. Wenn ein Spieler mal nicht gut war, hab ich da auch gnadenlos ehrlich meine Meinung reingeschrieben. Da steht dann zum Beispiel so was wie "Der hat wohl gestern Abend einen getrunken!" Die Bilder dazu habe ich mir aus dem Trierischen Volksfreund ausgeschnitten und mit in meine Heftchen geklebt. Mein ältester Eintrag ist von 1974.

Von jeher verfolge ich auch die Tabellen. Kaum dass unser Spiel aus ist, weiß ich schon die Ergebnisse von den anderen Partien. Als die Ergebnisse noch nicht so schnell im Internet standen, habe ich, wenn es um den Aufstieg ging, immer in den Vereinshäuschen angerufen und gefragt, wie die anderen Partien ausgegangen sind.

Was den FC Schöndorf ausmacht, ist, dass die Jungen so weit alle hier wohnen bleiben - das muss ja schon was Besonderes sein! Außerdem geht es da sehr familiär zu - der Vorsitzende hat seinen Posten beispielsweise schon seit mehr als 15 Jahren. Ich bin generell sportbegeistert, aber der FC ist mein Verein, da bin ich dabei. Natürlich, ich bin auch Bayern-Fan. Aber am schönsten ist es immer noch, wenn mein FC Schöndorf gewinnt. Mein Gefühl für den FC kann ich nicht beschreiben - es ist einfach ein Zugehörigkeitsgefühl. Auch unser Sohn spielt aktiv beim FC. Ich bin da von klein auf (F-Jugend) immer gerne mitgegangen und hab\' so auch die anderen Spieler mit aufwachsen sehen.

Mit dem FC Schöndorf verbinden mich viele schöne Erlebnisse. Das letzte liegt erst wenige Wochen (1. Juni) zurück. Da sind zum ersten Mal seit 80 Jahren unsere erste und zweite Mannschaft gleichzeitig aufgestiegen, die erste in die B-, die zweite in die C-Klasse. Ich bin sogar auf die Meisterfeier in die Arena eingeladen gewesen, darauf bin ich besonders stolz. Das Entscheidungsspiel der Ersten in Föhren war der Wahnsinn. Solche Gefühlsschwankungen hatte ich noch nie. Morgens habe ich erfahren, dass unsere beiden Tormänner bei einem Autounfall verletzt worden sind und daher nicht spielen konnten. Daraufhin habe ich erst einmal geweint. Aber wir sind so stark untereinander - die Jungen haben trotzdem gespielt. Einer, der mehr als zwei Jahre nicht gespielt hat, ist spontan als Torhüter eingesprungen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sich das angefühlt hat. Das Spiel ist 3:0 für uns ausgegangen. Auch wenn die Föhrener bereits mit 40 fertigen Meistertrikots angereist waren - wir haben den Titel gewonnen! Wir hatten eine Flagge dabei, die hatte ich vor Jahren mal für unsere A-Jugend genäht - das hat bestimmt Glück gebracht. Unser Sohn hat das letzte Tor geschossen. Den Moment des Aufstiegs kann ich gefühlsmäßig nicht beschreiben. Ich bin nur noch auf den Platz gerannt, ich dachte, einer zieht mir die Füße weg.

Mein FC ist seit Jahrzehnten jeden Sonntag bei uns angesagt. Kann ich mal ein Spiel nicht live sehen, bin ich todunglücklich. Dann erfahre ich alles per SMS. Auch, wenn die Saison zu Ende geht, fehlt mir etwas. Sicher wird mich mancher für verrückt halten und denken, wie man sich nur so da reinsteigern kann. Aber das ist mir egal. Mein FC ist mir verdammt wichtig. Er gehört zu meinem Leben dazu.
Das Schlimmste, was mir passieren könnte, wäre, wenn einer zu mir sagen würde: "Elke, wir wollen dich nicht mehr auf dem Sportplatz haben, du nervst uns!"

Dass ich auf dem Sportplatz brülle, jubele und schreie, das weiß jeder hier! Ich habe meinen Lieblingsverein jetzt auch auf meinem Auto verewigt. TR-FC ... Das sagt halt, was ich für ein Fan bin. FC Schöndorf und FC Bayern. Der Sportplatz gibt mir so viel. Wenn ich da an meine Tagebücher von früher denke - da stehen eine Menge Erinnerungen über meine Zeit mit dem FC drin. Sachen, die man mit 16 Jahren so aufgeschrieben hat. Aber das alles ist alleine der Verdienst der Mannschaften und der Trainer, nicht meiner.

Aufgezeichnet von Anja Fait

Die Gründung des heutigen FC Schöndorf geht auf das Jahr 1929 zurück. Neben der Fußballabteilung gibt es seit 1973 eine Kegelabteilung mit aktuell 19 aktiven Mitgliedern (Leitung Manfred Dudek). Hinzu kam 1982 eine Gymnastikabteilung, der derzeit 20 Mitglieder angehören (Leitung Inge Werhan). Insgesamt weist der altersmäßig bunt gemischte Verein zurzeit rund 400 Mitglieder auf. Zum Einzugsgebiet des FC Schöndorf zählen die Ortschaften Bonerath, Hinzenburg, Holzerath, Ollmuth und Schöndorf. Erster Vorsitzender ist Winfried Faß aus Holzerath. Im Juli 2011 planen die Fußballer die Einweihung ihres lang ersehnten, neuen Rasenplatz im Schöndorfer Liebertswald.



Trierischer Volksfreund 12.09.2009

Minuten, die entscheiden

Erste Hilfe kann Leben retten. Diese Erfahrung hat Horst Butterbach vor einigen Wochen auf einem Sportplatz gemacht: Er leistete einem zusammengebrochenen Spieler Erste Hilfe, der Mann überlebte. Wie wichtig Erste Hilfe ist, daran erinnert an diesem Samstag der "Welt-Erste-Hilfe-Tag".


Horst Butterbach (45) leistete bei einem privaten Besuch auf dem Sportplatz Erste Hilfe
durch Herz-Lungen-Wiederbelebung – mit Erfolg. TV-Foto: Ludwig Hoff


Schöndorf/Trier. "Das hätte jeder andere auch gemacht", sagt Horst Butterbach über seinen Erste-Hilfe-Einsatz vor einigen Wochen auf einem Sportplatz: "AH-Spieler Walter Klein (43) war bei einem Turnier kurz nach dem Schlusspfiff zu Boden gegangen. Ich stand bei den Zuschauern und habe überhaupt nichts davon mitgekriegt."

Doch als Leute nach dem Krankenwagen riefen, rannte der Schöndorfer los: "Ich bin nur meinem Instinkt gefolgt." Er erkannte den Ernst der Lage und begann gleich mit der Reanimation, also der Herz-Lungen-Wiederbelebung - so lange, bis der eintreffende Notarzt medizinische Geräte einsetzte. Dem Ersthelfer standen nur der eigene Atem bei der Mund-zu-Mund-Beatmung und die Kraft seiner Arme bei der Herzdruckmassage zur Verfügung. "Mein Mann hatte unheimliches Glück und einen guten Schutzengel", sagt Monika Klein. Sie sei ebenso dankbar wie ihr Mann. Noch heute fährt ihr der Schrecken in die Glieder, wenn sie an die bedrohlichen Momente zurückdenkt. Ihrem Mann gehe es inzwischen besser, er habe bereits mit der Reha begonnen.

"Erste Hilfe kann lebensrettend sein", weiß Butterbach, der bei der Trierer Berufsfeuerwehr arbeitet, nur zu gut. "Andere haben geholfen, indem sie gleich nach dem Krankenwagen verlangten." Jeder könne in die Lage kommen, Hilfe leisten zu müssen, gibt Horst Butterbach zu bedenken. Sei es bei Sport, Freizeit, im Straßenverkehr oder zu Hause, wo ein Großteil der Unfälle passiere.

Jeder sollte seine Erste-Hilfe-Kenntnisse einer kritischen Betrachtung unterziehen, sagt der Feuerwehrmann. "Wer nicht weiß, was er in einer bestimmten Notsituation machen soll, macht sich womöglich später Vorwürfe." Für Walter Klein steht fest: Nach seiner vollständigen Genesung soll es ein Wiedersehen mit dem engagierten Ersthelfer und seinem Lebensretter geben: Dann aber unter glücklicheren Umständen.

Extra Erste-Hilfe-Kurse: "Jeder hat die Chance, Leben zu retten und sollte sie nutzen können. Es ist eine Geste humanitärer Solidarität", sagt Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, zum Welt-Erste-Hilfetag am 12. September. In Deutschland trainiere allein das Rote Kreuz jährlich eine Million Menschen. Andere Hilfsorganisationen bieten diesen Service ebenso an. Der Trierische Volksfreund weist regelmäßig auf solche Angebote hin. Seiters wirbt: "Wenn man mit der ganzen Familie oder mit Arbeitskollegen an der Erste-Hilfe-Ausbildung teilnimmt, kann das allen Beteiligten viel Spaß und Wissen bringen. (LH)


Trierischer Volksfreund 12.05.2009

Festzeltkirmes und 80 Jahre FC Schöndorf

Als Geburtstagskind und diesjähriger Kirmesausrichter hatte der Fußballclub (FC) Schöndorf an drei Tagen zum Feiern ins eigens hierfür aufgebaute Festzelt am Bürgerhaus eingeladen. Nach einigen Jahren "Hallenkirmes" erfreuten sich an allen drei Tagen gleich mehrere hundert Besucher über das gelungene, abwechslungsreiche Festzelt-Programm mit viel Musik, Tanz und zahlreichen Ehrungen. Bestes Geschenk zum Achtzigsten: Die offizielle Zusage für den lang ersehnten Rasenplatz.


Am Kirmesmontag eroberten die Kinder Zelt und Bühne. Die Schöndorfer Grundschüler
gratulierten dem FC unter anderem musikalisch zum runden Geburtstag. TV-Foto: Anja Fait


Helmut Bernardy (Zweiter von links) und Hermann Faß (Dritter von rechts) halten dem FC Schoendorf seit 50 Jahren die Treue.
Im Bild außerdem Winfried Faß (Vorsitzender, links), Bürgermeister Bernhard Busch (Dritter von links),
Fußballkreis-Vorsitzender Bernd Marx (Zweiter von rechts) und Sportkreis-Vorsitzender Alfons Steinbach (rechts). Foto: privat


Schöndorf. (anf) Zum Kirmesauftakt am Samstagabend heizten "Slux" und "8 on stage" den über 500 begeisterten Festzeltbesuchern mit handgemachter Rock- und Popmusik ordentlich ein. Beste musikalische Unterhaltung auch am Kirmessonntag: Nach dem traditionellen Frühschoppen erfreute sich das bunt gemischte Publikum an den gelungenen Darbietungen des Jugendorchesters "Rock for Joy". Aber Förderverein und Festgemeinschaft des FC Schöndorf hatten sich zur eigenen Geburtstagsfeier noch mehr einfallen lassen: So sorgte auch die Mehringer Winzertanzgruppe mit atemberaubenden Folkloretänzen in rot-schwarz - den Vereinsfarben des FC, abermals für große Begeisterung. Bevor Alleinunterhalter Wolfgang Thieltges den bunten Festzeltabend mit seiner Tanzmusik abrundete, wurden insgesamt 65 verdiente FC-Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaften geehrt. Spitzenreiter mit 50 Jahren Vereinszugehörigkeit sind Helmut Bernardy und Hermann Faß, beide aus Bonerath. Zahlreiche Ehrengäste aus Sport und Politik begrüßten insbesondere die "Zeltatmosphäre" anlässlich der Feierlichkeiten. Außerdem dankten sie dem Ersten Vorsitzenden, Winfried Faß und seiner Familie, für jahrelanges, uneingeschränktes Vereinsengagement. Faß führt den Vorsitz im FC seit 1995: "Der Erfolg dieses Festes ist den rund 200 Vereinszugehörigen zu verdanken, die sich zu Organisation, Bedienung und Zeltaufbau bereit erklärt hatten." Stolz fügt er hinzu: "Wir sind eine große Gemeinschaft, wenn es darauf ankommt, packen alle mit an." Schönstes Geburtstagsgeschenk für den FC: Sportkreisvorsitzender Alfons Steinbach erteilte offiziell die Zusage zum Umbau des Schöndorfer Hartplatzes in einen Rasenplatz.

Den Kirmesmontag hatten zunächst die Kinder fest in der Hand. Nach mehreren Runden "Bingo" mit Jörg Mokelke stellten die Schöndorfer Grundschüler im voll besetzten Festzelt sportliches, dichterisches und musikalisches Talent unter Beweis. Zum Ausklang der gelungenen, dreitägigen Feierlichkeiten ließ die Band "Pina Colada" noch bis in den späten Abend hinein schwungvolle Tanzmusik ertönen.

Die Geehrten: Mit 50 Jahren Vereinszugehörigkeit führen Helmut Bernardy und Hermann Faß aus Bonerath die Liste der Geehrten an. Seit 40 Jahren halten dem FC Schöndorf die Treue: Peter Berens, Rainer Blau, Hans-Peter Butterbach, Karl-Heinz Hennen, Hans Föhr, Hermann Jäckels, Werner Jakobs, Josef Jonas, Robert Mergens, Roland Nilles, Hermann Rommelfangen, Peter Scherf, Helmut Schmitt, Hermann Schmitt, Hermann Steffes, Konrad Terres, Theo Terres, Günter Trierweiler, Fritz Weber, Norbert Weber, Stefan Werhan, Helmut Willems, Berthold Willger und Gottfried Winkel. Außerdem wurden weitere 39 Mitglieder für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.


Trierischer Volksfreund 08.09.2008 (Kreisliga B Mosel/Hochwald)

Siegesserie gerissen

Am vierten Spieltag der Kreisliga B Mosel/Hochwald hat sich der TuS Reinsfeld mit 3:0 gegen den bis dahin
ungeschlagenen FC Schöndorf durchgesetzt. Damit ist der TuS in der Tabelle auf Platz drei vorgezogen.


Tobias Stüber (Reinsfeld, weißes Trikot) ist in dieser Szene schneller als seine Gegenspieler aus
Schöndorf am Ball. Die Reinsfelder gewannen die Partie mit 3:0.
TV-Foto: Florian Adams


Schöndorf. Es war ein Traumstart in die neue Saison: Der gerade aufgestiegene FC Schöndorf hat seine ersten drei Partien alle gewonnen. Am Sonntagnachmittag sollte diese Serie jedoch reißen. Im hart umkämpften Derby vor 300 Zuschauern hatte Reinsfeld am Ende die Nase vorne. Das erste Tor für die Gäste erzielte Dominik Schirra in der 22. Minute. Nach einem Getümmel im Schöndorfer Strafraum sprang ihm der Ball vor den Fuß, und so musste dieser das Leder nur noch zur 0:1-Führung reinschieben.

Reinsfeld hatte das Spiel in der ersten Halbzeit unter Kontrolle und drängte die Hausherren immer tiefer in die eigene Hälfte. In der 36. Minute baute Michael Weber die Führung zum 2:0 aus. Er zirkelte einen Freistoß von der Strafraum-Grenze an der Mauer vorbei.

So überlegen Reinsfeld auch war, in der zweiten Hälfte drückte Schöndorf dem Spiel seinen Stempel auf. Die Gäste waren so gezwungen, sich auf die Defensive zu konzentrieren. Das ungestüme Einsteigen des Schöndorfer Torwarts in der 56. Minute gegen Dominik Schirra führte dann jedoch zu einem Elfmeter. Michael Weber konnte diesen zum 3:0-Endstand verwandeln. Trotz der Überlegenheit der Schöndorfer in der zweiten Hälfte sprangen keine echten Torchancen heraus.

Das Spiel beider Mannschaften wurde nun immer rauer, und eine Flut an gelben Karten war die Folge.

Der Schöndorfer Thomas Greßnich brach nach einem Zusammenstoß auf dem Platz zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

FC Schöndorf: Rommelfangen, Greßnich (Schmitt, 44.), Haupenthal, Jakobs, Laros, Marx T., Marx C., Terrers (76. Plunien), Nellinger, Schon, Zimmer

TuS Reinsfeld: Eiden, Ternes, Schirra (Kolling, 58.), Weber, Meerkamp, Stüber S., Dewald, Lauer, Hoff, Lauer, Stüber T. (Nalbach, 49.)

Tore: 0:1 Schirra (22.), 0:2 Weber (36.), 0:3 Weber (56., Foulelfmeter)

SR: Arens—ZS: 300


FIR - Fußball im Rheinland 29.08.2008 (Kreisliga D Mosel/Hochwald)

Faire Gesten - Nachahmung erwünscht

Meisterschaftsspiel D-Liga Hochwald, Trier/Saarburg
SG Malborn-Hermeskeil II - FC Schöndorf II am 27.04.2008

In der 20. Spielminute, beim Stande von 4:0 für die SG Malborn-Hermeskeil, kam es zu einem Kopfballduell, bei dem beide Spieler
zu Boden gingen. Der Schöndorfer Spieler blieb verletzt liegen, er war unglücklich auf den Rücken gefallen. Um kein Risiko einzugehen, wurde er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Das Spiel war ca. 25 Minuten unterbrochen.
Der Schiedsrichter rief nun beide Spielführer zu sich und fragte beide, ob sie unter diesen Umständen der Ungewissheit des Verletzten weiterspielen möchten. Der Hermeskeiler Spielführer erklärte sich bereit, verwies aber auf den Schöndorfer Spielführer, René Edlinger, er solle letztendlich entscheiden. Nach kurzer Absprache mit seinen Mannschaftskameraden stimmte man der Fortsetzung des Spiels zu, da man der Fortsetzung des Spiels zu, da man der geplanten Meisterschaftsfeier des Gegners nicht im Wege stehen wolle,
zumal es ja sportlich gesehen um den Aufstieg in die C-Klasse ging.


Trierischer Volksfreund 30.03.2007 (Kreisliga B Mosel/Hochwald)

DREI FRAGEN AN...Winfried Fass, Vorsitzender des FC Schöndorf


(TV-Foto: Edgar Breit).

Herr Fass, derzeit läuft es für Ihrem Verein alles andere als gut. Zwei Siege und fünf Remis
stehen elf Niederlagen gegenüber. Wo liegen die Gründe?

Winfried Fass: In den vergangenen Jahren haben viele Spieler, teils altersbedingt, ihre aktive Laufbahn beim FC Schöndorf beendet. Die vielen jungen Spieler mussten Verantwortung übernehmen. Das dieser personelle Umbruch Zeit in Anspruch nimmt, ist dem Vorstand bewusst. In dieser Saison wurden einige Spiele mit Pech verloren, obwohl die Mannschaft spielerisch mithalten konnte. Das Hauptproblem in diesem Jahr sehe ich daran, dass die Jungs vor dem gegnerischen Tor nicht konzentriert genug sind. Es fehlt der Mannschaft ein echter Torjäger, das sieht man an den wenigen Toren, die bisher erzielt wurden.

Wie ist die derzeitige Stimmung in der Mannschaft?

Winfried Fass: Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz des derzeitigen Tiefs gut, und auch die gute Trainingsbeteiligung zeigt deutlich, dass wir alle an einem Strang ziehen.

Der Abstand zum Drittletzten beträgt zurzeit zehn Punkte. Durch die Spielausfälle stehen dem FCS jedoch
noch zwei englische Wochen bevor. Kann der Abstieg noch verhindert werden?

Winfried Fass: So lange noch eine theoretische Chance besteht, glauben wir natürlich an den Klassenerhalt. Wir wissen, dass diese Mission für das neue Trainergespann Arno Marx und Karsten Vilz schwierig sein wird. Sollten wir es allerdings nicht mehr schaffen, werden die beiden Trainer alles daran setzen, eine spielstarke Truppe aufzubauen, um in der C-Liga im oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Unser Ziel wird es dann natürlich sein, in ein, zwei Jahren wieder in der B-Liga zu spielen.


Trierischer Volksfreund 31.03.2006 (Kreisliga B Mosel/Hochwald)

Elf Fragen an... Michael Jäckels, Spieler des FC Schöndorf.



Was war Ihr schönstes Erlebnis als Fußballer?

Der legendäre Pfarrpokal-Turniersieg 1998 meines Heimatdorfes Hinzenburg und die A-Jugend Meisterschaft mit der JSG Schöndorf 1999.

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis als Fußballer?

Der Abstieg aus der A-Klasse vergangene Saison mit dem FC Schöndorf.

Wer ist Ihr sportliches Vorbild ?

Als bekennender BVB-Fan natürlich die lebende Dortmunder Legende Michael "Susi" Zorc, den ich als kleiner Bub bewundert habe.

Von wem haben Sie am meisten gelernt?

Schwierig zu sagen, wer mir das meiste mit auf den Weg gegeben hat. Alle meine bisherigen Trainer haben mich weitergebracht.

Mit wem spielen Sie am liebsten zusammen?

Mit der jetzigen Mannschaft des FC Schöndorf, vor allem mit meinen Kumpels Hinz und Eff, auch wenn es sportlich momentan nicht absolut nach Wunsch läuft.

Für das Spiel am Sonntag gegen den SV Morscheid wünsche ich mir ...

... ein packendes Derby. Wir werden dem SVM einen heißen Tanz liefern und alles daran setzen, drei Punkte aus Morscheid mit nach Schöndorf zu nehmen.

Auf wen tippen Sie in Ihrer Liga als Meister?

Auf die Mannschaft der SG Hentern/Lampaden. Unser ehemaliger Coach Walter Lutz wird´s schon richten.

Wenn Sie eine Million Euro im Lotto gewinnen würden, was würden sie sich davon kaufen?

Zuerst natürlich einen gepflegten Rasenplatz für unsern FC! Vom verbleibenden Rest würde dann je ein neues Auto für meinen Vater und meinen Mannschaftskollegen Jan Oliver Strupp herausspringen.

Was trinken Sie nach dem Sport?

Ein kühles Weizenbier.

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Vereinskneipenwirt Hermann Steffes samt Lokal, meine Kollegen Björn Dudek, Markus Reichert und ein gepflegtes Kartenspiel. Gut, das sind dann zwar vier Dinge, aber ansonsten würde ich auf keiner einsamen Insel leben wollen.

Was ist Ihr größter Traum außerhalb des Fußballs?

Ein gesundes und erfolgreiches Leben für alle meine Freunde und Verwandten und mich.


Trierischer Volksfreund 16.03.2006 (Kreisliga B Mosel/Hochwald)

Elf Fragen an... Thomas Lauer, Spielführer SG Hentern/Lampaden.



Was war Ihr schönstes Erlebnis als Fußballer?

Da ich bis jetzt noch keine Meisterschaft feiern konnte, war mein
Bezirksliga-Jahr beim FC Schöndorf in der Saison 2002/2003
schon eine tolle Sache.

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis als Fußballer?

Mein schlimmstes Erlebnis, denke ich, ist die Tatsache, dass wir in den vergangenen Jahren immer
eine gute Hinrunde gespielt und dann zum Ende der Saison unsere Aufstiegschancen leichtsinnig verspielt haben.

Wer ist Ihr sportliches Vorbild?

Mein sportliches Vorbild ist Lothar Matthäus, der mir immer wegen seines Siegeswillens und seiner Spielweise sehr imponiert hat.

Von wem haben Sie am meisten gelernt?

Im sportlichen Bereich habe ich von vielen erfahrenen Spielern und Trainern lernen können. Außerhalb des Sportplatzes habe ich meinen Eltern eine Menge zu verdanken.

Mit wem spielen Sie am liebsten zusammen?

Am liebsten spiele ich mit Leuten zusammen, die mit Freude, aber auch mit dem nötigen Ernst und Engagement bei der Sache sind.

Für unser nächstes Spiel wünsche ich mir...

...dass unsere Zuschauer eine gut spielende Mannschaft sehen und wir drei Punkte einfahren.

Auf wen tippen Sie in Ihrer Liga als Meister?

Mit fünf Punkten Vorsprung haben wir uns eine gute Ausgangsposition geschaffen. Aber auch dieser Vorsprung ist schnell verspielt, wenn man nicht den nötigen Ehrgeiz und Willen hat.

Wenn Sie eine Million Euro im Lotto gewinnen würden, was würden Sie sich davon kaufen?

Damit werde ich mich erst befassen, wenn es einmal so weit ist.

Was trinken Sie nach dem Sport?

Meistens zuerst eine Flasche Isostar und dann Stubbis.

Welche drei Dinge würden sie mit auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ich möchte nicht auf eine einsame Insel.

Was ist ihr größter Traum außerhalb des Fußballs?

Mein größter Wunsch ist es, dass ich, meine Familie und meine Freunde gesund bleiben und alle Menschen
in Frieden miteinander leben können und jeder den anderen respektiert.


Trierischer Volksfreund 28.10.2005 (Kreisliga B Mosel/Hochwald)

Ein Faß für alle Fälle

Zu Hause in "Liebertswald", wo der FC Schöndorf seinen Sportplatz hat: Winfried Faß


Nicht nur Vorsitzender eines sportlichen Vereins, sondern auch
"Vorsitzender" einer sportlichen Familie: Schöndorfs Winfried Faß.
Foto: Edgar Breit



Ein Faß für alle Fälle: Ein Leben ohne seinen Verein ist für ihn nur schwer denkbar. Für Winfried Faß ist der FC Schöndorf weit mehr als nur Freizeitbeschäftigung.

Während ein normales Fass in regelmäßigen Abständen leer wird und dann wieder gegen ein volles ausgetauscht werden muss, wird ein "Schöndorfer Faß" anscheinend nie leer. Von einer Auswechslung ganz zu schweigen. Die Rede ist von Winfried Faß. Geboren wurde er in Bonerath, sein Wohnort ist Holzerath, seine Wirkungsstätte und "zweite Heimat" Schöndorf. Genauer gesagt der "Ortsteil Liebertswald", denn dort ist sein FC zu Hause. Faß gehört dem FC Schöndorf an, seit er laufen kann, spielte von Jugend an immer nur im FC-Trikot und leitet bereits ein Jahrzehnt als Vorsitzender die Geschicke.
Die Frage nach anderen Hobbys ist bei Winfried Faß schnell beantwortet. "Da bleibt überhaupt keine Zeit mehr." Umso glücklicher ist er darüber, dass die Familie sein Hobby nicht nur mit ihm teilt, sondern sogar aktiv unterstützt. "Als gute Seele des Vereins" steht ihm seine Frau Edith in allen Bereichen an der Seite. "Sie nimmt mir sehr viel Arbeit ab, sei es bei organisatorischen Dingen oder bei all dem, was regelmäßig rund um unser Vereinsheim anfällt", sagt Winfried Faß. Einen Gegenpol zu ihrem ehrenamtlichen Einsatz findet sie in den regelmäßigen Gymnastikstunden, die ihr Verein anbietet. "Ich glaube, ich bin in den zurückliegenden 20 Jahren höchstens zweimal alleine auf den Sportplatz gefahren", stellt Winfried Faß das gemeinsame Familien-Hobby nochmals heraus.

Übertragen hat sich die Vorliebe auch bereits auf die nächste Generation, denn Junior Christian (8) kickt als Libero in der F-Jugendmannschaft. Kein Wunder: Schließlich wurde er schon kurz nach seiner Geburt mit der FC-Umgebung vertraut gemacht. Während sich Christian jede freie Minute mit dem Fußballspielen beschäftigt, betreibt Tochter Laura (12) Leistungsturnen bei der DJK Pluwig. Alles in allem also eine sportliche Familie.

Wenn Winfried Faß einmal nicht im Liebertswald oder zu Hause anzutreffen ist, findet man den 40-Jährigen in Trier bei der ADD, wo der gelernte Fliesenleger als Hausmeister tätig ist. Urlaubs- und Erholungstage genießt er am liebsten auf der Ferieninsel Mallorca – natürlich nur in der fußballfreien Zeit.

Das Trikot hängt für Notfälle bereit

Als Vorsitzender des FCS hat Faß bereits so manches bewegt. Sei es die Platzsanierung oder der Bau des Sportlerheims, was im übrigen in Eigenleistung und mit eigenen finanziellen Mitteln errichtet wurde. Derzeit befindet sich ein Lagerraum in der Bauphase, und wenn es nach den Vorstellungen des Vorsitzenden geht, wird sich in den nächsten fünf Jahren auch die Farbe des Sportplatzes verändern. Seit 1980 gab es beim FCS keine Baumaßnahme, an der Winfried Faß nicht beteiligt war.

Vor 25 Jahren streifte er sich erstmals das Trikot der ersten Seniorenmannschaft über, das Faß auch heute noch für Noteinsätze parat hält. Ein "vorläufiges" Ende setzte er nach der vergangenen Saison unter seine aktive Laufbahn, aus der er viele schöne Erlebnisse vermelden kann. Bis Mitte der 90er- Jahre lief er als Stürmer auf und entwickelte einen wahren Torrausch.

Neben ihm fallen zwei weitere Spieler ins Auge, die nicht minder am Torerfolg beteiligt waren: Harald (37) und Lothar Faß (40), von denen der jüngere heute noch in der Reserve spielt. In ihrer gemeinsamen aktiven Zeit waren die "Faß-Brüder", wie sie stets betitelt wurden (Harald und Lothar sind Brüder, Winfried ist der Cousin), zu etwa 75 Prozent am Torerfolg des FCS beteiligt. In der Meistersaison 1997/98 traf Harald insgesamt 33-mal ins Netz.


Trierischer Volksfreund 14.10.2005

TV-SERIE: Warum... "Hinz"?



Als Schöndorfs Trainer Karl-Heinz Roßler auf Bernd Hamm angesprochen wurde, wunderte sich dieser: "Ich wusste gar nicht, dass der ,Hinz’ eigentlich Bernd heißt."

Wie dem neuen Coach der Schöndorfer ergeht es sehr vielen Leuten. "Mittlerweile bin ich eigentlich überhaupt nur noch als ,Hinz’ bekannt", sagt Hamm selbst. "Das geht so weit, dass ich manchmal schon mit ,Hinz’ unterschreibe. Dann wissen die Leute wenigstens, wer es war."

Doch wie kam es dazu? "Als ich 1990 bei einer Firma für Stoßdämpfer in Mandern eine Lehre begonnen habe, fing das an. Jeder in der Firma hatte irgendeinen Spitznamen. Und da ich aus Hinzenburg komme, lag es nah, dass sie einfach die Herkunft abgekürzt haben." In der Folge ging es schnell: "Erst wurde ich in der Firma so gerufen, dann auch in anderen Bereichen. Und es hat sich soweit durchgesetzt, dass sich nur wenige an meinen richtigen Namen erinnern", lacht Hamm. Wie im Falle des eigenen Trainers bewiesen...


Trierischer Volksfreund 25.08.2005


VEREINSPORTRÄT : Auffangbecken für jung und alt

Wir schreiben das Jahr 1929. Auf die Initiative des damaligen Pfarrers Peter Roth gründeten fünf Männer aus unterschiedlichen Ortschaften die DJK Schöndorf.

Anfang der 30er Jahre folgte eine Zwangsauflösung und im Jahr 1948 wagten 44 sportbegeisterte Männer dann wieder einen Neuanfang und bezogen auch gleich im Folgejahr den ersten eigenen Sportplatz "auf der Heide".

Noch heute gehören die Ortschaften Schöndorf, Holzerath, Bonerath, Hinzenburg und Ollmuth zum Einzugsgebiet des Vereins, der mittlerweile 384 Mitglieder zählt. Die Trainings- und Spielstätte hat sich jedoch zwischenzeitlich geändert. Man kann jetzt sogar ein kleines Jubiläum feiern, denn der Bezug des "Lieberwald-Stadions" jährt sich in diesem Jahr bereits zum vierzigsten Mal.

Der Verein bietet neben den Fußballern (Leitung Michael Haupenthal) zusätzlich auch den Keglern (Manfred Dudek), Volleyballern (Jörg Mischker) und der Gymnastikgruppe (Inge Werhan) eine sportliche Heimat. Ergänzt um Umkleidekabinen (1981) und den Bau eines Clubheimes (1999) hat sich die Sportanlage mittlerweile zu einer Vorzeigeanlage entwickelt, auf die Vorsitzender Winfried Fass mächtig stolz ist.

Der 42-jährige steht bereits im zehnten Jahr an der Spitze des Vereins und hat auch als einer der torgefährlichsten Spieler in seiner über 25-jährigen aktiven Laufbahn bereits ein Stück Vereinsgeschichte mitgeschrieben. Mit dem Aufstieg in die höchste Kreisliga unter dem damaligen Trainer Walter Lutz endete für den FCS im Jahr 1998 die B-Liga-Zeit. Heute, acht Jahre später – mit zwei Spielzeiten Bezirksliga in der Zwischenzeit – gehört der FCS nach dem jüngsten Abstieg wieder zu den B-Liga-Teams der Region. "Unser neuer Trainer Karl-Heinz Roßler hat eine junge Mannschaft übernommen, die wir mittelfristig wieder in der höchsten Kreisliga etablieren wollen," gibt Fass die Zielrichtung seines Vereins bekannt. Viel Bewegung herrscht im Nachwuchsbereich von Jugendleiter Helmut Schömer, in dem alle Spielklassen, teils in Spielgemeinschaft mit Pluwig, vertreten sind.


Trierischer Volksfreund 22.08.2005 (Kreisliga B)


SPIEL DES TAGES : Der doppelte Arend

Der TuS Schillingen hat einen optimalen Start in die neue Saison erwischt.
Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen die SG Mandern gewann das Team von
Trainer Heinz Zimmer auch das Lokalderby beim FC Schöndorf mit 2:0.



David Terres (links) vom FC Schöndorf kämpft gegen den Schillinger Matthias Werner.
Foto: Willi Speicher

Keine Viertelstunde war gespielt, da war das Lokalderby zwischen dem FC Schöndorf und dem TuS Schillingen eigentlich schon beinahe entschieden. Die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt schon zwei Treffer vorgelegt und somit alles über den Haufen geworfen, was man sich auf Schöndorfer Seite vorgenommen hatte.

Karl-Heinz Rossler, neuer Coach in Schöndorf, hatte nach dem Spiel keine Erklärung für die anfängliche Abwesentheit seiner Elf: "Ich kann mir nicht erklären, warum wir am Anfang so geschlafen haben. Dadurch haben wir das Spiel schon verloren gehabt, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte."

Das mit Spannung erwartete Derby war gerade einmal fünf Minuten alt, als die Schillinger erstmals jubelten: Andreas Jost war auf der rechten Seite durchgebrochen und bediente Stürmer Stefan Arend, der mit einem langen Bein noch ans Leder kam und die Führung markierte.

Sechs Minuten später gratulierten die TuS-Spieler erneut Arend, der Schöndorfs Keeper Nils Rommelfangen aus 18 Metern überwand. Marco Scherf hatte mit einem "blinden" Pass in den Raum die Vorlage für seinen Stürmer-Kollegen gegeben.

In der Folge taten sich die Gastgeber schwer, der Schock des frühen Rückstands saß tief. Zwischen Minute 20 und 30 hatte der FCS seine beste Phase des Spiels. Doch der Ball wollte einfach nicht hinter die Linie. So strich ein Schuss von Helge Striethorst nur knapp über die Querlatte, ein Freistoß von Christian Schmitt fand in TuS-Keeper Thomas Grundhöfer seinen Meister und auch im Nachschuss scheiterte Kevin Zimmer. Manfred Vogt vergab zudem eine gute Freistoß-Chance innerhalb des Strafraums kläglich.

Die beste Gelegenheit hatte jedoch Christian Schmitt. Als er auf dem Weg durch den Schillinger Strafraum war, wurde Schmitt rüde von den Beinen geholt und Schiedsrichter Hoffmann entschied folgerichtig auf Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an, konnte jedoch den überragenden Grundhöfer im Gäste-Gehäuse nicht überwinden. Der Torhüter durfte sich nach dem Spiel über ein Sonderlob seines Coaches freuen.

"Wir hatten in der ersten Halbzeit genug Chancen, um das Spiel noch zu drehen, waren aber vor dem Tor zu überhastet. Hätten wir in dieser Phase den Anschluss geschafft, wäre noch was drin gewesen", ärgerte sich Rossler nach der Partie.

So aber brachten die Schillinger die zweiten drei Punkte der Saison in einer an Höhepunkten armen zweiten Spielhälfte sicher über die Zeit.

Schöndorf: Rommelfangen - Vogt - Jäckels, Haupenthal - Schreiner, Terres, Heidrich, Strupp, Striethorst (80. Sebastian Werhan) - Laros (71. Zimmer), Schmitt.

Schillingen: T. Grundhöfer - Gubernator - Hanschmann, Mai - Willger, Jost, Scherf (68. St. Koltes), Th. Koltes, D. Grundhöfer - Arend, Werner.

Tore: 0:1 und 0:2 Arend (6., 12.). Schiedsrichter: Hoffmann (Tawern). Zuschauer: 250.


ANSTOSS (Das Fußballmagazin des Trierischen Volksfreunds) 03.08.2005 (B-Liga Mosel-Hochwald)


Neue (chinesische) Besen kehren gut

Morscheid gilt als stärkste Elf – Trainertausch zwischen Schöndorf und Hentern

VON JOHANNES AUMÜLLER

Im Vorjahr am Ende Dritter, nun am Anfang der Saison Top-Favorit: Im Titelrennen räumen die Vereinsvertreter dem SV Morscheid die besten Chancen ein.

In diesen Zeiten, in denen täglich neue Formate auf den Fernseh-Bildschirm wandern, gibt es auch eine Sendung namens „Frauentausch“. Ein Aschenputtel und ein Glamourgirl tauschen ihre Familien, ihre Kinder, ihre Berufe – für einen bestimmten Zeitraum. Nun ist Walter Lutz kein Aschenputtel und Karl-Heinz Rossler kein Glamourgirl (und auch die umgekehrte Zuordnung trifft nicht zu), aber so ein bisschen können diese beiden altgedienten Trainer nun den Rollen aus der „Frauentausch“-Sendung nachfühlen. Vielleicht jedoch besser mit dem Titel: „Trainertausch“. Denn mit Beginn dieser Saison wechselten Lutz und Rossler einfach untereinander ihre Teams. Rossler, jahrelang an der Seitenlinie der SG Hentern, übernimmt den FC Schöndorf; Lutz, Jahrelang für den FC Schöndorf verantwortlich, coacht nun die SG Hentern. „Neue Besen kehren gut“, heißt das Sprichwort, auf das die Verantwortlichen der beiden Vereine hoffen – und das ihnen bei der Umfrage unter den Liga-Konkurrenten doch zumindest Außenseiterchancen bringt. Drei Nennungen erhielt der FC Schöndorf, fünf die SG Hentern. Nur zwei Mannschaften scheinen noch aussichtsreicher im Rennen zu liegen, wenn es um die Frage geht, wer dem SV Fell und dem SV Kell in die A-Liga folgen kann. An vorderster Stelle freilich das Team, das sich in der vergangenen Spielzeit einen spannenden Dreikampf mit dem SVF und dem SVK lieferte, im Schlussspurt aber etwas nachließ und deswegen nur Platz drei der Abschlusstabelle einnahm: der SV Morscheid. Trainer „Muggi“ Lauterbach betreut die Morscheider auch weiterhin, zudem gab es vier Neue. Jedoch kommen diese nur aus der eigenen Jugend und der eigenen zweiten Mannschaft. Der SVM selbst nimmt die Favoritenrolle auch nicht an: „oberes Tabellenmittelfeld“, heißt das Ziel der Lauterbach-Mannen. Die zweite Truppe, die ganz vorne erwartet wird, verstärkte sich nur mit einem Akteur - jedoch einem exotischen. Der Chinese Ming verstärkt ab sofort den SV Aach, der im Gegenzug allerdings drei Abgänge zu verkraften hatte. Am kräftigsten aufgerüstet hat die SG Butzweiler, deren neuer Coach Michael Pütz gleich zehn Neue um sich schart. Die meisten Abgänge muss der SV Farschweiler verkraften: Neun Spieler der „Ersten“ verließen den Verein in der Sommerpause.


Fröhlicher Trainertausch: Walter Lutz, der jahrelang in Schöndorf an der Linie
stand, ist nun in Hentern aktiv. Für ihn kam der Ex-Hentern Karl-Heinz Rossler.
Foto: TV-Archiv/Edgar Breit


Trierischer Volksfreund 20.03.2005 (Kreisliga A)

Schöndorf schafft die Überraschung

Das war die große Überraschung des gestrigen Spieltags: Der FC Schöndorf, derzeit Tabellenletzter der Kreisliga A mit elf Punkten, hat dem Favoriten und Mit-Anwärter auf die Meisterschaft, der SG Osburg/Thomm, ein Bein gestellt: Der FCS besiegte die Osburger mit 2:1. "Nach den Chancen her zu urteilen, hätten wir das Spiel 4:1 oder 5:1 gewinnen müssen", sagte Schöndorfs Trainer Walter Lutz nach dem Spiel. "Osburg hatte kaum eine Chance in den gesamten 90 Minuten, bis auf das 1:2 in der 90. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß von Michael Wagner", sagte Lutz weiter.

Da die SG Irsch gestern die SG Hermeskeil/Malborn im direkten Verfolgerduell mit 4:0 besiegt hatte, ist die Elf von Peter Schuh nun an den Osburgern vorbei auf Platz zwei gerückt. Osburg kann mit einem Sieg im Nachholspiel am Donnerstag gegen Reinsfeld wieder an den Irschern vorbei ziehen. Hermeskeil hat nun nach der Niederlage gegen die Irscher acht Punkte Rückstand auf Platz eins. Dort liegt nach dem knappen, aber verdienten 2:1-Sieg gegen den SV Tawern weiterhin die SG Zerf/Greimerath.


Trierischer Volksfreund 17.03.2005 (Kreisliga A)


Kaum ein Alter bei Walter

Der FC Schöndorf braucht im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt – und am Sonntag wartet ausgerechnet der Tabellenzweite SG Osburg.



David Terres, Spielführer des FC Schöndorf, freut sich, dass die vielen jungen Spieler gut
in die bestehende Mannschaft integriert wurden. Sein Verein steckt derzeit im Umbruch.
Foto: Edgar Breit


Es sieht nicht gut aus für den FC Schöndorf. Ein Abstieg wäre das Ende einer erfolgreichen Ära des FCS. Im Jahr 1998 feierte er den Aufstieg in die höchste Kreisklasse, doch das sollte für den Klub unter der Leitung von Trainerfuchs Walter Lutz nur eine Zwischenstation sein. Nach drei Jahren folgte dann der Sprung in die Bezirksliga, aus der er sich aber 2003 wieder verabschieden musste. Und jetzt ein weiterer Abstieg?
Noch verschwenden die Verantwortlichen daran keine Gedanken, aber die Realität sieht nicht gerade rosig aus: Auf dem Konto der Lutz-Truppe stehen gerade einmal elf Punkte. "Bis zum Saisonende wollen wir alles daran setzen, die Nicht-Abstiegsränge noch zu erreichen", will auch Spielführer David Terres noch nicht an die B-Liga denken.

Mannschaft steckt in Umbruch


Dass dieses Vorhaben aber schwierig wird, war allen von Anfang an klar: Denn die Mannschaft steckt mitten in einem Umbruch. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren mehrere Leistungsträger altersbedingt und aus anderen Gründen den FC Schöndorf verlassen haben, ist eine deutliche Verjüngung eingetreten. Erfreulich ist aus Sicht des Defensivspielers David Terres, dass sich alle nachrückenden Jugendspieler stets gut in die Mannschaft integriert haben.

"Die sehr junge Altersstruktur bedeutet einerseits, dass neben den Routiniers auch die jungen und unerfahrenen Spieler schon früh Verantwortung übernehmen müssen, andererseits steckt aber auch viel Potenzial in der Mannschaft", macht der 23-jährige die Situation deutlich. "So sind Christian Schmitt, Florian Heidrich, Sebastian Becker und auch Marian Hanschmann zu sehr wichtigen Spielern für die Mannschaft geworden." Also durchaus keine schlechte Aussichten, die den Holzerather, der seinem Verein seit der E-Jugendzeit stets die Treue hielt, trotz allem Übel recht zuversichtlich nach vorne blicken lassen.

Die Begegnungen des 21. Spieltags in der Kreisliga A mit den Tipps von David Terres, Spielführer beim FC Schöndorf (Hinspielergebnisse in Klammern):

Samstag, 19. März, 15.30 Uhr:

VfL Trier - SV Olewig 3:1 (1:3). "In diesem Stadtderby, das vom Abstiegskampf geprägt ist, wird sich die Elf aus Olewig auf fremdem Platz wohl geschlagen geben müssen."

Sonntag, 20. März, 14.30 Uhr:

SG Irsch/Schoden/Ockfen - SG Hermeskeil/Malborn 2:1 (2:4). "Für beide Teams geht es darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. Auf heimischem Platz dürfte die Elf von Peter Schuh die Partie für sich entscheiden, zumal noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen ist."

SG Züsch/N/D - SV Föhren 2:0 (2:4). "Im Duell der zuletzt stark aufspielenden Mannschaft aus Züsch und der auswärts schwachen Elf von Erwin Zimmer, die seit Rückrundenbeginn vier Mal Unentschieden spielte, sehe ich die kampfstarken Hochwälder im Vorteil.

SG Pellingen/F - TuS Reinsfeld 1:1 (3:1). "Für die Elf von Michael Ziegler geht es darum, den Abwärtstrend zu stoppen. Doch auch

Pellingen benötigt im Kampf um den Klassenerhalt jeden Zähler. Eine Punkteteilung liegt nahe."

SV Tawern - SG Greimerath/Zerf 2:3 (2:3). "Im Titelkampf zählt für das Team von Dietmar Großmann nur ein Sieg. Gegen den Gastgeber, der sich nach zuletzt guten Resultaten im gesicherten Mittelfeld befindet, werden sich die Zerfer wohl durchsetzen können."

SV Pölich - FSV Tarforst 2:2 (1:2). "Beide Mannschaften könnten sich mit einem Sieg etwas von der Abstiegszone absetzen. Trotz der bekannten Heimschwäche der Gastgeber-Elf rechne ich nicht mit einem Dreier für die Gäste."

FC Schöndorf - SG Osburg/Thomm 1:0 (1:6). "In der Partie gegen die spielstarke Mannschaft von Michael Wagner haben wir noch etwas gut zu machen. Die Punkte in Schöndorf zu behalten wird zwar schwer, jedoch sollte es uns gelingen."


Trierischer Volksfreund 13.05.2004

Ehrenurkunde zum großen Festtag

Fußballclub Schöndorf hat 75-jähriges Bestehen gefeiert


Bernd Marx vom Fußballverband Rheinland (zweiter von rechts) überreichte dem Vorsitzenden
des FC Schöndorf, Winfried Faß (rechts), die Ehrenplakette des DFB.
Foto: Dietmar Scherf

Schöndorf.(dis) Seit 75 Jahren ist der Fußballclub (FC) die Begegnungstätte für Jung und Alt in Schöndorf – sowohl im Sport als auch auf der gesellschaftlichen Ebene. Der Jubilar mit fast 400 Mitgliedern zeigte sich von seiner besten Seite und feierte mit zahlreichen Gästen seinen Geburtstag.

Obgleich die neu erbaute Schulturnhalle geradezu zum Feiern einlädt, hatte der FC für sein Jubiläumsfest ein großes Zelt am Bürgerhaus aufbauen lassen. Zur dreitägigen Veranstaltung mit einem bunten Programm kamen zahlreiche interessierte Mitbürger, galt es doch auch gleichzeitig die Dorfkirmes zu feiern.
Am Samstag beim Rockabend mit den Gruppen „SMO“ und „The Jomtones“ bevölkerten rund 600 junge Leute das Zelt. Auch der Festsonntag zeichnete sich durch ein hohes Besucheraufkommen aus. Dabei sorgten der Musikverein Holzerath und die Band „Trabanten“ für die gute Stimmung. Am Festmontag erlebten die Besucher das Highlight „Schöndorf sucht den Superstar“ und konnten zum Ausklang zu den Klängen der Gruppe „Pina Colada“ kräftig tanzen.
Beim Festabend gratulierten neben Bürgermeister Bernhard Busch und Ortsbürgermeister Gisbert Theis auch Schirmherr Hans-Jürgen Föhr aus Pluwig sowie Bernd Marx vom Fußballverband und Sportkreisvorsitzender Alfons Steinbach. Der FC ist insbesondere im Jugendbereich ein wichtiges Verbindungselement in der „Poar“. Einst als reiner Fußballverein gegründet, kann er heute mit der Kegel-, Volleyball-, Gymnastik- und der Radsportabteilung ein breites Spektrum sportlicher Angebote abdecken. „Auch in Schöndorf hat der Erfolg viele Väter und Mütter“, sagte Bürgermeister Busch. Besonders hob er den jetzigen Vorsitzenden Winfried Faß mit seinem Vorstand und Walter Lutz hervor, der seit 1997 die erste Mannschaft trainiert. Alle Gratulanten bestätigten: „Der Verein ist quicklebendig, voller Elan und trotz des hohen Alters immer noch frisch.“ Busch: „Mit diesem Verein kann man die Zukunft gewinnen, denn der hat die Zeichen der Zeit mit einer guten Jugendarbeit erkannt.“
Der FC könne stolz sein auf seiner Arbeit, fand Sportkreisvorsitzender Alfons Steinbach. „Durch Fußball werden hohe menschliche Werte wie zum Beispiel die gegenseitige Rücksichtnahme gefördert,“ sagte er. Steinbach und Marx überreichten dem Vorsitzenden Winfried Faß eine Ehrenurkunde des Sportbundes Rheinland und die Ehrenplakette des DFB. Roland Nilles wurde für 25-jährige Schiedsrichtertätigkeit mit der Bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die gleiche Auszeichnung erhielt Reinhold Theis.
Den Ehrenbrief des Fußballverbandes Rheinland für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement erhielten Inge Werhan (Bonerath), Rainer Blau, Jörg Mokelke (Schöndorf), Winfried Faß (Holzerath) und Walter Lutz. Über 60 Jahre gehören zum Verein Martin Fass und Karl Michels. Sie ernannte der Vorsitzende zu Ehrenmitgliedern. Seit 50 Jahren stehen zu ihrem FC Josef Blau, Gerhard Engeln, Josef Merten, Baptist Hennen und Walter Theis. Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrte der erein Franz Poth, Peter Nilles, Manfred Dudek, Erwin Bales, Bernhard Bales, Wilhelm Fries, Josef Jakobs, Clemens Müller, Robert Schmitt, Willi Schmitt, Leo Schwickerath und Erich Theis.
Weitere 800 Vereinsjahre bringen die 32 Mitglieder zusammen, die Vorsitzender Faß für ihre 25-jährige Treue ehrte.


Trierischer Volksfreund 31.03.2004

Die Radsport-Abteilung ist das jüngste Kind

Der Fußballclub 1929 e. V. besteht 75 Jahre FC. Das bedeutet nicht nur langjährige sportliche
Aktivität und Begeisterung, sondern auch Einsatz und Arbeit der Mitglieder in der Freizeit.


75 Jahre alt: Der FC Schöndorf leistet solide Jugendarbeit und gibt
Jugendlichen sinnvolle Freizeitbeschäftigung.
Foto: Dietmar Scherf


Der Club, als reiner Fußballverein gegründet, zählt die Ortschaften Schöndorf, Bonerath, Holzerath, Hinzenburg und Ollmuth zu seinem Einzugsgebiet. Diese Kooperationsbereitschaft ist historisch gewachsen, heißt doch dieser Bereich der
Verbandsgemeinde Ruwer seit alten Zeiten "de Poar".

Ideenreich haben die Vereinsmitglieder das sportliche Tätigkeitsfeld mit der Zeit erweitert, so dass neben Fußball auch Gymnastik, Kegeln, Volleyball und Radfahren in verschiedenen Abteilungen angeboten werden. So haben fast 80 Kinder und Jugendliche eine Heimat für sportliche Betätigung gefunden.

Großer Erfolg beim Jugend-Sponsoring

Darüber hinaus funktioniert mit dem benachbarten TuS Holzerath eine gute Zusammenarbeit. Zahlreiche FC-Mitglieder wirken aktiv beim TuS mit, zu beiderseitigem Nutzen.

Die Arbeit mit den Mädchen und Jungen sowie der Spielbetrieb im Jugendbereich wären ohne das Engagement der Jugendtrainer, Betreuer und Eltern nicht möglich. Vorsitzender Winfried Faß: "Erwin Terres rief vor einigen Jahren mit großem Erfolg das Jugendsponsoring ins Leben. Ziel war es, die Jugendarbeit durch finanzielle Unterstützung von Firmen noch zu verbessern." Mit den Zuschüssen, anfangs waren es bis zu 10 000 Mark pro Jahr, wurden im Sinne eines geordneten Auftretens einheitliche Trainingsanzüge und Trikots beschafft. Ortsbürgermeister Gisbert Theis bemerkt dazu: "Die Jugendarbeit ist dem Verein hoch anzurechnen. Den Jugendlichen wird eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten, und sie werden dadurch ins Vereins- und Gemeindeleben integriert." Der Fußballclub trage erheblich dazu bei, dass die soziale Struktur in den beteiligten Orten mit ihrem eigenen, jeweiligen dörflichen Charakter bewahrt bleibt.

Große Eigenleistungen bei Baumaßnahmen

Wenn es im langen Vereinsleben auch Höhen und Tiefen gab, die positiven Momente und Erlebnisse beim FC überwogen. Dabei richteten die Verantwortlichen immer den Blick nach vorne und schufen die Basis, um den zunehmenden Aufgaben des Vereinssportes gewachsen zu sein.

Bei Baumaßnahmen packten die Mitglieder kräftig an. Faß: "Die Generalsanierung des gemeindeeigenen Sportplatzes im Jahre 1997 ermöglicht uns wieder optimale Trainings- und Spielbedingungen." Für die jährliche Unterhaltung erhält der FC einen kleinen finanziellen Zuschuss. Das vor wenigen Jahren neu erbaute Clubheim mit Umkleideräumen und sanitären Einrichtungen, vollständig in Eigenleistungen erstellt, wurde in den Folgejahren mit einem Wirtschaftsgebäude komplettiert. Insbesondere beim Bau des Umkleidegebäudes hatten Faß und seine Mitglieder eine ungewöhnliche Idee. Die Mitglieder konnten sich am Bau nicht nur mit ihrem handwerklichen Geschick, sondern auch mit dem Kauf von "Aktien" beteiligen. Eine Dividende von acht Prozent wurde in Form bon Naturalien "ausgeschüttet", die bei Heimspielen eingelöst werden konnten.

Die neue Schulturnhalle ist ein Glücksfall für den FC. Auch bei ihrer Verwirklichung hatten die Sportler "ihre Hände im Spiel". Denn als es um den Innenputz ging, übernahmen die Aktiven des Vereins die Initiative und erledigten diese Arbeiten.

"Für die Jugendarbeit im Winter ist die Halle unwahrscheinlich wichtig," erklärt Faß. Denn in der Vergangenheit hatten die Jugendlichen zum Training in den kalten Monaten kaum Möglichkeiten gehabt.

Das jüngste Kind des Vereins ist seine Radsportabteilung. Mit zurzeit zehn Mitgliedern ist sie gleichzeitig noch der kleinste Bereich, der aber wachsen wird. Die rund 40-jährigen Mitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, sich regelmäßig zu bewegen. Rund 30 Rad-Kilometer legen sie an den Sonntagvormittagen zurück. "Gemütlich," erklärt Vorsitzender Faß, "denn wir wollen uns dabei auch noch unterhalten können."

Das Vereins-Jubiläum wird vom 8. bis 10. Mai im Schöndorfer Festzelt gefeiert.


Trierischer Volksfreund 04.12.2003(Kreisliga A)

Schöndorfer Berg- und Talfahrt

SCHÖNDORF. (b) Während sich die beiden führenden Mannschaft aus Föhren und Schoden etwas Distanz zum stark besetzten Mittelfeld verschaffen konnten, gibt man sich im Keller der Kreisliga A noch längst nicht geschlagen und kämpft verbissen um den Anschluss. Überraschungen stehen fast an jedem Spieltag auf der Tagesordnung, so dass den Fußballfreunden ein spannendes Saisonfinale bevorsteht.


Weiß nach dem Spiel am Sonntag, wo die Reise seiner Elf nach
der Winterpause
hingeht: Schöndorfs Spielführer Michael Haupenthal.
Foto: Edgar Breit


Bereits am ersten Spieltag sorgte die Begegnung auf der Tarforster Höhe für die erste Überraschung der laufenden Meisterschaftsrunde. Damals musste der FC Schöndorf eine 0:6-Schlappe wegstecken. Dass es nach dem Abstieg auch in der neuen Umgebung nicht leicht werden wird, dessen war sich FCS-Spielführer Michael Haupenthal bewusst. Schließlich standen sieben Spieler nach der Beendigung der Laufbahn oder einem Vereinswechsel nicht mehr zur Verfügung. Im Gegenzug kamen mit Florian Heidrich und Helge Striethorst nur zwei neue Spieler aus der eigenen Jugend hinzu.
"Das Ziel konnte somit nur Klassenerhalt lauten", beschreibt der Kapitän im Team von Walter Lutz die Ausgangssituation. "Mit einem kleinen Kader von nur 15 Spielern sind wir in die Saison gestartet. Die Schlappe gegen Tarforst machte unsere Situation nicht gerade einfacher. Die Niederlage rüttelte uns aber wach, und nach ein paar Umstellungen innerhalb der Mannschaft konnte dann in den folgenden Spielen bereits eine kleine Serie gestartet werden", sieht Haupenthal den positiven Nebeneffekt.

Während der ganzen Zeit blieb die Lutz-Truppe weitgehend vom Verletzungspech verschont, so dass der Trainer bis auf die beiden Langzeitverletzten Enrico Schlensog und Heinz Weber ständig mit der selben Elf spielen konnte. Der 30-jährige Bauingenieur vergleicht die Spielweise seines Vereins in den zurückliegenden Wochen gerne mit einer Berg- und Talfahrt und hofft, dass die Talfahrt bald ein Ende nimmt. Gründe für die wechselhafte Leistung sieht er in erster Linie in der Verjüngung der Mannschaft, aber auch darin, dass die nötige Konstanz fehlt.

Die Begegnungen des 17. Spieltages in der Kreisliga A mit den Tipps von Michael Haupenthal, Spielführer des FC Schöndorf (Hinspielergebnisse in Klammern):

Samstag, 6. Dezember, 16. Uhr:

Welschbillig - Olewig 0:3 (2:2)

"Ich denke, dass die Trierer die Verunsicherung des SVW nach dem herben Rückschlag am vergangenen Spieltag zu ihren Gunsten nutzen können und einen sicheren Dreier landen."

Sonntag, 7. Dezember, 14.30 Uhr:

Reinsfeld - SV Mehring 2:2 (1:1)

"Im Spitzenspiel des letzten Spieltages vor der Pause messen sich die beiden stärksten Offensiv-Mannschaften der Liga. Beide Teams sind gleich stark, so dass die Tagesform den Ausschlag gibt."

Züsch/N/D - FC Schöndorfkein Tipp (1:4)

"Dieses Sechs-Punkte-Spiel ist richtungsweisend. Mit der richtigen Einstellung und einer konzentrierten Leistung könnten wir punkten."

SV Kell - SG Schoden 1:2 (0:5)

"Nach der Niederlage am vergangenen Sonntag in Morscheid ist Wiedergutmachung bei der Justinger-Truppe, die ihr Heimspiel in Schillingen austrägt, angesagt. Ich glaube jedoch, dass die Mannschaft von Peter Schuh in der jetzigen Form auch die Punkte aus Kell mitnehmen wird."

SV Morscheid - Föhren 0:1 (2:1)

"Mit dem jüngsten Erfolg im Nacken wird das Team von Muggi Lauterbach alles daran setzen, das Hinspielergebnis gegen den Tabellenführer zu wiederholen. Die Zimmer-Elf darf sich aber keinen Ausrutscher erlauben."

SG Zerf/Greimerath - SV Tawern 3:1 (2:0)

"Nach dem Kantersieg am vergangenen Spieltag wird der SV Tawern mit gestärkter Brust nach Greimerath reisen. Die heimstarken Aufsteiger werden sich die Punkte aber nicht nehmen lassen."

FSV Trier-Tarforst - SV Farschweiler 2:1 (0:0)

"Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Saisonverlauf sich anders als erwartet darstellt. Noch liegen beide hinter ihren Erwartungen zurück. Der Heimvorteil wird Tarforst zum knappen Sieg verhelfen."


Wochenspiegel Mosel-Ruwertal 26.11.2003

Schöndorfs Torjäger meisterlich

Zubrot für die Vereinskasse erkickt

Viertletzter in der Bezirksliga West, aber meisterlich beim Torwandschießen.

Schöndorf. In der laufenden Meisterschaftsrunde in der Kreisliga A hapert es noch beim FC Schöndorf am Torabschluss, mit 19 Treffern steht das Team von Walter Lutz momentan auf dem viertletzten Rang der Liga. Beim Torwandschießen hingegen präsentierte sich die Mannschaft in Topform und rutschte nur knapp am Titel "Deutscher Jäger-Meister" vorbei. Alle Fußballmannschaften Deutschlands waren aufgerufen, den Jäger-Meister im Torwandschießen zu ermitteln. Im Laufe des Jahres traten 2500 Mannschaften in 500 Veranstaltungen gegeneinander an. Auf der Sportanlage in Sirzenich fand das Torwandschießen für die Teams aus dem Kreis Trier-Saarburg statt, unter denen im Vorfeld sechs ausgelost wurden. Jede Elf hatte 66 Schuss (elf Spieler musste je sechs mal schießen) auf die beiden Löcher. Der erste Platz ging mit 26 Treffern an den FC Schöndorf, gefolgt von Sirzenichs Kicker mit 13 Treffern. Im Bundesvergleich landete Schöndorf auf Platz vier und konnte sich über einen Jägermeister-Geldpreis von 500 Euro freuen. Den Titel des "Deutschen Jäger-Meisters" sicherte sich mit 31 Treffern eine Mannschaft aus Bayern (SV Henenfeld), die von Paul Breitner einen Reisegutschein für ein mehrtägiges Trainingslager in Spanien erhielt.


Im Bundesvergleich auf Platz vier: Die Schöndorfer Kicker glänzten beim Torwandschießen
und ergatterten so 500 Euro für die Vereinskasse.

Foto: Breit


Trierischer Volksfreund 25.11.2003

Meister an der Torwand

Es hat zwar nicht zum deutschen Meister gereicht, aber dennoch gelang dem FC Schöndorf der Sprung unter die Top Fünf. Die Fußballer aus dem Hochwald versenkten beim Jägermeister-Torwandschießen 26 Treffer. Lohn für die Treffsicherheit: 500 Euro. Den Titel sicherte sich mit 31 Treffern der SV Henenfeld (Bayern). Aus den Händen von Paul Breitner erhielt das Team einen Reisegutschein für ein Trainingslager im spanischen Jerez. Der FC Schöndorf landete auf dem vierten Rang hinter Eintracht Niesky (Sachsen) und der SG Edertal (Hessen). Im Laufe des Jahres traten 2500 Mannschaften in 500 Veranstaltungen gegeneinander an. Die regionale Ausscheidung fand in Sirzenich statt, nachdem sechs Teams aus dem Kreis Trier-Saarburg ausgelost wurden. Elf Spieler hatten jeweils sechs Versuche, um den Ball in der Wand zu versenken. Platz zwei hinter dem FC Schöndorf ging damals an den SV Sirzenich, der 13 Mal traf.


Trierischer Volksfreund 25.11.2003 (Kreisliga A)


Schöndorf sorgt für Überraschung

Das Tabellen-Schlusslicht FC Schöndorf hat für die größte Überraschung des 15. Spieltags gesorgt: Die Mannschaft von Walter Lutz gewann beim bisherigen Zweiten SG Irsch mit 3:2. Zwar tragen die Schöndorfer jetzt immer noch die rote Laterne, haben aber mit diesem Überraschungs-Dreier bewiesen, dass sie sich im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben haben.


Trierischer Volksfreund 12.10.2003 (Kreisliga A)

SPIEL DES TAGES: Peitz und Schiel finden das Ziel

Mit einem in dieser Höhe unverdienten 4:1-Erfolg besiegt der verletzungsgebeutelte SV Olewig die Gastgeber aus Schöndorf.



Im Gleichschritt marsch: Sebastian Becker (Schöndorf, links) im Kampf um den Ball mit dem Olewiger Fabian Theis.
Foto: Willi Speicher


"So hab ich selten ein Spiel verloren. Es ist schon merkwürdig, wenn man so klar verliert, aber nicht viel schlechter war", kommentierte Schöndorfs Trainer Walter Lutz die 1:4-Niederlage gegen Olewig. Sein Gegenüber Wolfgang "Mocca" Hilsemer gab ihm recht: "Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, der Sieg geht aber in Ordnung. Wir haben zurzeit viele Verletzte, können das aber durch unseren großen Kader ausgleichen. Ein Kompliment an Carsten Schiel, der heute nicht nur ein Tor geschossen, sondern auch viel nach hinten gearbeitet hat. Und natürlich an Carsten Jutz, der zwar in dieser Saison noch nicht getroffen hat, aber schon zwölf Tore vorbereitet hat", lobte Hilsemer.
Genau bei diesen beiden Spielern und bei dem dreifachen Torschützen Dominik Peitz lagen am gestrigen Spieltag die Vorteile der Olewiger. Das Trio spielte die wenigen Chancen der Olewiger gekonnt heraus und nutzte sie eiskalt. Schöndorf hingegen hatte gerade in der Chancenverwertung seine Probleme.

Das Spiel hatte noch gar nicht richtig angefangen, da musste Olewigs Trainer Wolfgang Hilsemer bereits zum ersten Mal auswechseln. Für Ewan Schneider kam Marco Justinger ins Spiel. Der Wechsel schadete den Gästen jedoch nicht. Im Spiel nach vorne waren die Trierer effektiver. Erst nach 20 Minuten wurden auch die Schöndorfer agiler, das Spiel wurde ausgeglichener. So ließen sich die Fans des FCS in der 23. Minute zum ersten Mal zu einem Szene-Applaus hinreißen, als Sebastian Becker, Marian Hanschmann und Florian Heidrich mit einer schönem Kombination vor das Tor von Carsten Vilz kamen, Heidrich aber im Abschluss zu schwach war.

Vier Minuten später leistete sich Olewigs Florian Theis einen Fehler im Mittelfeld, so dass Ralf Franzen und erneut Heidrich einen Konter fahren konnten. Franzen stand allerdings beim letzten Pass seines Mitspielers im Abseits. "Diese Gelegenheit hätten wir zur Führung nutzen müssen", fand Lutz.

Eine Minute später rettete Thorsten Jakobs die Schöndorfer vor dem Rückstand, als er einen Kopfball von Sascha Hilsemer von der Linie köpfte. So blieb die Partie bis zum Seitenwechsel torlos. Die Schöndorfer erwischten nach der Pause den besseren Start, doch weder Sebastian Becker noch David Terres fanden den Weg ins Tor. Anders hingegen Olewigs Carsten Schiel. Mit einen platzierten Schuss aus 16 Metern erzielte der Stürmer das 1:0.

Schöndorf gab aber nicht auf und hatte durch Manfred Vogt eine Minute später die nächste Chance. Vilz konnte den Kopfball des Liberos allerdings halten.

Dominik Peitz hatte nach einer gespielten Stunde allerdings mehr Glück, als eine Flanke von Klaus Striewe dem Stürmer genau auf den Fuß kam und er das 2:0 für Olewig erzielte. Zehn Minuten später schoss Thomas Werhan in der Schöndorfer Drangphase den Anschluss, nachdem er aus 16 Metern in aller Ruhe Maß nehmen konnte und ins lange Eck zum 1:2 traf.

Im direkten Gegenzug machte Peitz nach schöner Vorarbeit von Carsten Jutz mit seinem zweiten Treffer alles klar für den SV Olewig. Das 4:1 für die Gäste in der 90. Minute, das erneut von Carsten Jutz vorbereitet und von Dominik Peitz erzielt wurde, ließ das Ergebnis etwas zu hoch ausfallen. "Nach dem 1:3 hat unsere Abwehr gestanden wie ein Hühnerhaufen. Wir haben die Gegentore heute selbst geschossen", bilanzierte Lutz.


Trierischer Volksfreund 07.09.2003 (Kreisliga A)

Vierfacher Thomas für Lutz

Gefruchtet hat in Schöndorf die Umstellung von Trainer Walter Lutz, der nach der 0:6-Pleite gegen Tarforst das Team änderte. Gestern gab es gegen Aufsteiger Züsch ein klares 4:1. Zwei Mal Thomas Werhan und zwei Mal Thomas Lauer erzielten die Tore für den FCS.


Trierischer Volksfreund 04.09.2003 (Kreisliga A)

Ohne "Fässer" in anderes Fahrwasser

Neue Liga, neue Mannschaft, holpriger Start: Nach drei Spielen belegt der FC Schöndorf Platz neun.


Au, Backe: Sechs Abgänge musste Schöndorfs Trainer Walter Lutz verkraften
und wäre
deshalb in der neuen Saison schon mit einem Mittelfeldplatz zufrieden.
Foto: Edgar Breit


Wegen der Klassen-Neueinteilung spielt der FC Schöndorf seit dieser Saison wieder in der Kreisklasse. Für Trainer Walter Lutz kein Problem: Auf Grund seiner langjährigen Trainertätigkeit kennt er sich auch in dieser Umgebung bestens aus. "Rein sportlich wäre der Klassenerhalt geglückt, doch das Qualifikationskriterium, ein Platz unter den Top sechs der Liga, war einfach nicht drin", gesteht Lutz ein.
Für ihn hat sich aber nicht nur die Klassenzugehörigkeit in dieser Saison geändert. Auch das Gesicht seiner Mannschaft, die er bereits im siebten Jahr trainiert, ist ein Neues geworden. Vor allem der Ausfall der beiden Faß-Brüder Harald und Lothar und des Vorsitzenden Winfried Faß wiegt schwer. Außerdem hat Jörg Lamberty seine Laufbahn beendet. Diesen Abgängen stehen mit Heimkehrer Manni Vogt und zwei Jugendlichen lediglich drei Neuzugänge gegenüber. "Da der FC aber nach wie vor nur mit eigenen Spielern plant und spielen will, wird es immer schwerer, die Klasse zu behaupten", blickt Lutz etwas skeptisch in die Zukunft des Vereins.

Trotz knapper Personaldecke (nur 15 Spieler) ist Lutz aber vom Erreichen des gesteckten Saisonzieles - einem Mittelfeldplatz - fest überzeugt. "Die Mannschaft ist gut und die Mischung stimmt", gibt sich der Trainerfuchs kämpferisch und hofft, von Verletzungen verschont zu bleiben.

Nach der bitteren Schlappe beim Mitabsteiger FSV Trier-Tarforst hat sich sein Team mittlerweile gefangen und die ersten Punkte gesammelt. Aller Anfang mit einer neuen Mannschaft ist schwer, zumal die Vorbereitung beim FC alles andere als optimal verlief. Lutz: "Das Zusammengehörigkeitsgefühl, die gute Kameradschaft und Stimmung, wird uns aber weiter nach vorne bringen."

Die Begegnungen des vierten Spieltages in der Kreisliga A, mit den Tipps von Walter Lutz, Trainer des FC Schöndorf:

Samstag, 6. September, 15.30 Uhr:

SV Mehring - TuS Reinsfeld 2:2

"Personell gut aufgerüstet strebt man beim SVM einen der vorderen Plätze an. Nach zwei Niederlagen wird es auch im Hochwald schwer werden, denn der heimstarke TuS Reinsfeld will weiterhin seine makellose Weste behalten."

Sonntag, 7. September, 14.30 Uhr:

SG Schoden/O/I - SV Kell 4:1

"Einen Saisonauftakt nach Maß hatten die Kicker von der Saar. Wenn die Kontinuität im Spiel bleibt, kann das junge und ehrgeizige Team von Peter Schuh einiges erreichen. Die Keller müssen sich bei der heimstarken Elf auf eine hohe Niederlage einstellen."

SV Föhren - SV Morscheid 3:0

"Mit seinem eingespielten Team wird der SV Föhren auch in diesem Jahr um die Meisterschaft mitspielen. Die Morscheider müssen versuchen, ihre Punkte zu Hause zu gewinnen. Alles andere als ein klarer Sieg für den SVF wäre eine Überraschung."

FC Schöndorf - SG Züsch 2:0

"Als Neuling hat die SG Züsch einen guten Start hingelegt. Sie überzeugt durch ihre kämpferische Einstellung. Es wird nicht leicht, aber wir versuchen, die Punkte in Schöndorf zu behalten."

Tawern - SG Zerf/Greimerath 1:1

"Nach zwei Meisterschaften und einem guten Saisonstart in die neue Umgebung darf man die SG Zerf nicht unterschätzen. Der SV Tawern hat mit seinen vielen neuen Spielern noch nicht richtig ins Spiel gefunden."

SV Olewig - Welschbillig 2:2

"Der SVW wartet noch auf sein erstes Erfolgserlebnis. Bei den Vorstädtern ist im jüngsten Lokalderby wohl der Knoten geplatzt. Die Tagesform wird in dieser Begegnung ausschlaggebend sein", meint Lutz.

SV Farschweiler - Tarforst 2:2

"Obwohl von allen als Topfavorit gehandelt, zeigt sich, dass die Mannschaft von Uwe Ettelbrück nicht unschlagbar ist. Mit der richtigen Einstellung ist für die bisher enttäuschenden Kicker aus Farschweiler aber ein Punkt drin. Aber insbesondere bei Standardsituationen müssen sie aufmerksam sein!"


Trierischer Volksfreund 18.05.2003 (Fussball Bezirksliga)

Mit einem Remis verabschiedeten sich die beiden Teams von der überregionalen Bühne.


FC Schöndorf - SG Gönnersdorf 2:2 (1:0). Mit einem Remis verabschiedeten sich die beiden Teams von der überregionalen Bühne. Schöndorf ging durch Thomas Lauer (17., Foulelfmeter) und Torsten Jakobs (52.) wiederholt in Führung, die Eifeler zogen durch ein FC-Eigentor von Christian Willger (46.) und Daniel Cinar (88.) gleich. Am Ende blieb es beim verdienten Remis.


Trierischer Volksfreund 04.05.2003 (Fussball Bezirksliga)

"So etwas habe ich in meiner 40-jährigen Fußballer-Laufbahn noch nicht erlebt"

FC Schöndorf - SG Weinsheim/Schwirzheim 2:2 (0:0). "So etwas habe ich in meiner 40-jährigen Fußballer-Laufbahn noch nicht erlebt", war Schöndorfs Trainer Walter Lutz nach dem Remis gegen Weinsheim geschafft. Zum einen ärgerte sich Lutz über die Benachteiligung seines FC durch den Unparteiischen, zum anderen machte der dramatische Spielverlauf dem Coach zu schaffen. Nach einem langweiligen Geplänkel im ersten Abschnitt ging es Schlag auf Schlag. Ein Eigentor von Thomas Lauer brachte Weinsheim in Führung (67.) und acht Minuten später gelang Tobias Gompelmann das 2:0 für die Eifeler. Dann folgte die Schöndorfer Aufholjagd. Mit einem Distanzschuss machte Thomas Lauer seinen Fehler beim Eigentor wett und verkürzte auf 1:2 (83.). Florian Heidrich hatte die große Ausgleichschance, doch der Schöndorfer verpasste aus fünf Metern das Ziel. In der vorletzten Spielminute durfte die Heimelf dann doch jubeln: Kai Kaufmann zirkelte das Leder aus 20 Metern zum 2:2 in den Torwinkel.


Trierischer Volksfreund ??.??.2002 (Fussball Bezirksliga)

Ausgleich im Familien-Duell

Liga-Neuling Schöndorf belegt am Saisonende Rang acht - Enorme Unterstützung durch die Zuschauer


Heißer Tanz: Der Schöndorfer Heinz Weber (rotes Trikot) scheint in dieser Szene mit
seinem Darscheider Gegenspieler um den Ball zu tanzen.
Foto: Hans Krämer

Schöndorf. Ohne Probleme hat der Aufsteiger Schöndorf sein Ziel "Klassenerhalt" erreicht. Saisonhöhepunkt der Mannen von Walter Lutz war der 3:2-Erfolg über den Meister SG Sauertal - das Team von Lutz´ Bruder Reimund.

Die Fans des FC Schöndorf waren eine Klasse für sich. 200 Zuschauer fanden sich im Schnitt zu den Heim-Partien der Lutz-Truppe ein. In der Bezirksliga ein fast unschlagbarer Wert. Und auch bei den Auswärtsspielen sorgten die Schöndorfer Anhänger stehts für eine prächtige Stimmung.

Personalprobleme vorne und hinten

Von einem ganz besonderen Erlebnis berichtet Walter Lutz: "Bei unserem Spiel in Stadtkyll waren 30 Fans der Platzherren da und 60 von uns, obwohl die Anreise rund 100 Kilometer betrug. Die Zuschauer waren in vielen Begegnungen wirklich der zwölfte Mann." Wegen solchen Auftritten zeichneten die Juroren den FC Schöndorf mit dem Fair-Play-Preis der Bezirksliga aus. Dank der tüchtigen Unterstützung von Außen fielen manche Probleme nicht so sehr ins Gewicht. Beispielsweise die Personalmisere in der Offensive: Die beiden etatmäßigen Angreifer Christian Terres und Ralf Franzen absolvierten aufgrund von Verletzungen nur wenige Partien, der routinierte Außenstürmer Lothar Faß (36 Jahre) lief berufsbedingt nur 15 Mal im Schöndorfer Dress auf. Für dieses Trio sprang Harald Faß in die Bresche, der mit 17 Toren zur erfolgreichsten FCS-Offensivkraft avancierte. Zu einem der Saisonhöhepunkte steuerte der Angreifer gleich zwei Treffer bei. Am ersten Rückrunden-Spieltag bezwang der FC Schöndorf die von Reimund Lutz gecoachte SG Sauertal mit 3:2 - Ausgleich im Familienduell, nachdem der spätere Titelträger im Hinspiel mit 4:0 triumphiert hatte. Walter Lutz freut sich über den Meister-Coup seines Bruder: "Ich habe es ihm wirklich gegönnt. Seine Jungs bildeten über die gesamte Spielzeit hinweg das beständigste Team." Die Hintermannschaft überstand die Saison ebenfalls nicht ohne größere Probleme. "Wegen zahlreicher Ausfälle musste ich ständig den Deckungsverbund neu organisieren. Das erklärt auch die für unsere Verhältnisse hohe Zahl an Gegentoren", beklagt Lutz. Die Zwangs-Umstellung betrafen vor allem Manndecker Thorsten Jakobs und Kapitän Michael Haupenthal - doch die beiden lösten die Aufgaben mit Bravour. Viele Veränderungen wird es im kommenden Jahr nicht geben. Manfred Vogt verlässt den FC und wird Spielertrainer bei der
SG Mandern/Waldweiler, dafür stoßen der Henterner Thomas Lauer und drei A-Jugendspieler zum Kader der Senioren. Walter Lutz erwartet eine interessante Auseinandersetzung mit der Konkurenz: "Die Aufsteiger Tarforst und Schweich sind mit Sicherheit eine Bereicherung für die Liga. Beides sind äußerst spielstarke Mannschaften." Der Schöndorfer Coach legt die Messlatte für die kommende Saison sehr hoch: Platz sechs im Endklassement erwartet er von seinen Jungs. "Ansonsten spielen wir wieder in der A-Liga, und dann war fast alles für die Katz", sagt Lutz. Doch trotz des enormen Druckes, der auf allen Mannschaften lastet, bleiben die Verantwortlichen des FCS ihrer Linie treu. Im Kader stehen fast ausschließlich Kicker aus Schöndorf und Umgebung.


Trierischer Volksfreund ??.??.2002 (Fussball Bezirksliga)

Schöndorf greift nach den nächsten Fußball-Sternen
Trainer Walter Lutz hegt Hoffnungen auf einen Platz in der neuen Bezirksliga - Serie von Auswärtsspielen beginnt in Bitburg

Schöndorf.(J.W.) Die Euphorie in Schöndorf kennt keine Grenzen. Nach dem Aufstieg in eine überregionale Liga
Hat die Elf von Walter Lutz mit der Qualifikation für die neue Bezirksliga schon das nächste Ziel vor Augen.

Auch die magere Zwischenbilanz bringt den Trainerfuchs nicht aus der Ruhe. Nach zehn Spielen belegt Schöndorf den Elften Platz und ergatterte ganze zwölf Punkte. „Wir hatten in dieser Saison großes Verletzungspech. Die Hoffnungen auf den sechsten Tabellenplatz haben wir aber noch nicht aufgegeben“, hat Walter Lutz, der die Schöndorfer Kicker von der B-Klasse bis in die Bezirksliga führte, das Ziel fest im Visier. Nur die ersten Sechs der Abschlusstabelle qualifizieren sich für die neue Bezirksliga und das heißt Abstiegskampf pur vom ersten bis zum letzten Spieltag. Die bisherige Bilanz wird von zwei Niederlagen getrübt (gegen die Neulinge Tarforst und Schweich), zwei Spiele
wurden gewonnen, sechs Mal spielte der FC Remis. „Die Unentschieden bringen uns nicht weiter. Wir hatten in den letzten beiden Auswärtsspielen Pech, als wir jeweils 2:0 geführt hatten, dann aber noch den Ausgleich kassierten“, spricht Lutz von verschenkten Punkten. Die durch Verletzungen erzwungene personelle Rotation trug ebenfalls nicht zum homogenen Spiel der Mannschaft bei . „Gegen Neumagen habe ich den 25. Kaderspieler eingesetzt; da kann man nicht von einer eingespielten Mannschaft sprechen“, meint Lutz, der mehrere Stammspieler ersetzen muss. Der Generationswechsel im Team ist längst vollzogen, mit Thomas Werhan und dem aktuellen Torschützenkönig Thomas Lauer (fünf Tore) sind junge Spieler integriert worden, die im Mittelfeld einiges Ordnen können.
Die Wachablösung im Angriff musste durch die beruflichen Abwesenheiten von Ralf Franzen und Christian Terres vertagt werden. Auf die „Alten“ ist aber Verlass: Winfried Faß, Klubvorsitzender und Verteidiger in einer Person, hängte trotz seiner 39 Lenze ein Jahr dran und auch Torjäger Harald Faß, der bislang nur mit einem Treffer zu Buche steht, kreuzt mit seinen 33 Jahren weiter in den gegnerischen Strafräumen. Ob vor der Winterpause der angestrebte einstellige Tabellenplatz erreicht wird, steht wegen des schweren Programms
In den Sternen. „ In den nächsten fünf Spielen müssen wir vier Mal auswärts antreten“, runzelt Lutz die Stirn. Und weil der nächste Gegner immer der schwerste ist, hat der Coach vor dem Spiel in Bitburg mächtigen Respekt. „Der FCB ist Rasen-erfahren und heimstark. Wir müssen auf den torgeführlichen Maid Fetai und auch auf Edgar Schmitt aufpassen“. Beim Tabellenzweiten will Lutz mutig seine Chance suchen und nicht zu defensiv spielen lassen. Auf die Unterstützung der Schöndorfer Fans kann sich die Mannschaft auch in der Eifel verlassen. Gut 200 Zuschauer besuchen die Heimspiele des FC Schöndorf, immerhin 50 bis 60 reisen als Rückendeckung mit in die Fremde. Zum Duell des Ersten gegen den Letzten reist Tabellenführer Auw ins Liesertal. Schweich muss im Aufsteigerduell in Zell Farbe bekennen und Ahbach kann schon am Samstag mit einem Heimsieg gegen Tarforst Boden gutmachen. Hoch hängen die herbstlichen Trauben für die gefährdeten Klubs aus Neumagen (in Weinsheim), Stadtkyll (in Pölich) und Mehring in (Gönnersdorf).


Trierischer Volksfreund 20.09.2001 (Fussball-Kreisliga A)

Vier „Fässer“ für Bitburg: Schöndorf schenkt reichlich ein

Schöndorfer Faß-Familie verhilft Aufsteiger zum Sieg - Wittlich düpiert
Euren – Darscheid nach 4:2 im Liesertal neuer Klassenbester


Laufduell: Werner Ehlenz (weiß, Bitburg) kämpft gegen Schöndorfs Thomas Werhan.
Foto: Eberhard von Fumetti

TRIER.(J.W.) Großes Gedränge an der Spitze der Liga: Darscheid eroberte mit dem 4 : 2 im Liesertal die Führung, dicht gefolgt von Hetzerath, das zu Hause gegen Buchholz die ersten Punkte abgeben musste. Für den Knaller des Spieltages sorgte Schöndorf, das den FC Bitburg sensationell mit 4:0 besiegte. Ausgerechnet in Euren feierte Wittlich seinen ersten Saisonsieg. Schillingen entführte unverhofft einen Zähler aus Weinsheim. FC Schöndorf - Bitburg 4:0 (2:0). Gleich mehrfach vom „Fass überrollt“ wurde Bitburg in Schöndorf. „Wir haben Bitburg ständig unter Druck gesetzt und hätten auch 8:3 gewinnen können“, sprach Schöndorfs Trainer Walter Lutz von einem denkwürdigen Sieg. Die Schöndorfer Torschützen trugen alle den gleichen Namen: Harald Faß schenkt zum 1:0 ein (37.) und dessen Bruder Lothar steuerte zehn Minuten später den Zweiten Treffer bei. Zwölf Minuten nach Wiederbeginn war wiederum Harald Faß zu Stelle. Die Entscheidung war dann Chefsache: Schöndorfs Vorsitzenden Winfried Fass blieb das 4:0 vorbehalten (68.).


Trierischer Volksfreund 16.06.2001 (Fussball-Kreisliga A)

Jetzt wird ein Fass aufgemacht

FC Schöndorf schafft den Sprung in die Bezirksliga - Drei Tage gefeiert


Der Ball gehört mir: Der Schöndorfer Heinz Weber (links) setzt sich durch.
Foto: Eberhard von Fumetti

Schöndorf. Vor der Saison hatte keiner den FC Schöndorf als Aufsteiger auf der Rechnung. Doch die Elf aus dem Hochwald setzte sich in der Relegation durch und kickt künftig in der Bezirksliga West.

Im vierten Trainerjahr von Walter Lutz in Schöndorf durfte der FC zum zweiten Mal über einen Aufstieg jubeln: In diesem Jahr schafften die Kicker nach dem ersten Aufstig vor drei Jahren den Sprung aus der A-Liga in die unterste überkreisliche Klasse. Vor der Spielzeit hatte der FC Schöndorf als Saisonziel einen Platz zwischen Rang eins und fünf anvisiert. Dass am Ende der zweite Tabellenplatz und die damit verbundene Aufstiegsrelegation herausspringen würde, hat sich der FCS jedoch nicht zwingend ausgerechnet. "Mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet. Unser Kader war doch recht klein. Nach der Niederlage gegen Ehrang war das Thema Titel oder Relegation bereits abgehackt", blickt Walter Lutz noch einmal auf die Ereignisse der Rückrunde zurück.

Krimi gegen Niederkail

In den Entscheidungsspielen um Platz zwei setzte sich der FC Schöndorf zunächst gegen Schweich und Tarforst durch, ehe es in die "richtigen" Aufstiegsspiele gegen Haag, Niederkeil und Burbach/Schönecken ging. Nach zwei Remis gegen Burbach und Haag traf der FCS auf den SV Niederkail. In dieser Partie war Lutz-Elf zwar die klar bessere Mannschaft, lag jedoch durch zwei Handelfmeter bis zur Mitte der zweiten Hälfte mit 0:2 zurück. Doch durch Treffer von Christian Terres und Manfred Vogt kämpften sich die Spieler wieder heran. Dann bewies Trainer Lutz das richtige Händchen und brachte für Christian Terres Ralf Franzen ins Spiel, der in der Nachspielzeit die Schöndorfer mit seinem Tor zum 3:2 in den siebten Fussballhimmel und die Bezirksliga schoss. Danach brach auf dem Ehranger Sportplatz der Jubel aus."Das war sensationell. Am Sonntag Abend haben wir natürlich erst mal gefeiert, ehe es am Montag und Dienstag weiterging. "Drei Tage müssen da schon sein", beschreibt Lutz die Aufstiegsfeier, ehe es am kommenden Wochenende auf Mannschaftsfahrt nach Mallorca geht. Als Rezept für den Schöndorfer Erfolg gibt Walter Lutz die mannschaftliche Geschlossenheit und die gute Kameradschaft im Team an. "Wir haben nur Einheimische im Kader. Da regelt sich der Zusammenhalt von alleine", so der ehemalige Krettnacher Spieler. Auch im kommenden Jahr soll sich an der Philosophie des Teams nichts ändern, in Schöndorf baut man auch weiter auf Eigengewächse. Aus dem Kader der vergangenen Spielzeit haben laut Trainer Lutz besonders Libero Thomas Werhan und Markus Bernardy herausgeragt, die beide trotz ihrer jungen Jahre in sie gesetzten Erwartungen vollkommen erfüllt haben. "Wir haben eigentlich nicht vor, uns großartig zu verstärken. Wenn wir allerdings den ein oder anderen Spieler verpflichten könnten, der ohne Geld zu uns kommt und vor allem menschlich zu uns passt, werden wir natürlich aktiv", gibt Lutz die Kriterien für potenzielle Neuzugänge an. Hinter den potenziellen Abgängen steht noch ein Fragezeichen. Die Routiniers Manfred Vogt, Lothar Fass und Reinhard Benzkirchen wollen eventuell den Verein aus Alters- und Zeitgründen verlassen. Das Ziel der Schöndorfer für die Bezirksliga ist vorerst der Klassenerhalt. Doch das der FC auf keinen Fall unterschätzt werden darf, hat diese Saison bereits gezeigt.


Trierischer Volksfreund 12.06.2001 (Fussball-Bezirksliga-Relegation)

Faß macht ein Fass auf

Routinier schießt Schöndorf zum Aufstieg - Schönecken trauert, Bullay steigt ab

Ellscheid/Ehrang. Herzschlagfinale: Durch einen Treffer mit dem Schlusspfiff zum 3:2 gegen Niederkail sicherte sich Schöndorf den Aufstieg in die Bezirksliga. Schönecken, das sich nach dem 2:1 gegen Haag schon als Aufsteiger wähnte, schaut in die Röhre.

Grenzenloser Jubel in Ehrang und Niedergeschlagenheit in Ellscheid kennzeichneten den Abschluss der Relegation zur Bezirksliga West. Auf neutralen Plätzen fiel die Entscheidung über den Aufstieg. Sieger des Fernduells war der FC Schöndorf, der in einem Herzschlagfinale mit 3:2 gegen Niederkail gewann und sich den Bezirksliga-Platz sicherte. Dabei hatte Mosel-A-Ligist SV Niederkail bereits mit 2:0 geführt. Routinier Uwe Kasper verwandelte zunächst einen von Libero Thomas Werhan verschuldeten Handelfmeter zum 1:0 (20.), ehe er einen weiteren Strafstoß zum 2:0 in die Maschen jagte - wiederum war Thomas Werhan der Pechvogel, ihm unterlief ein weiteres Handspiel. Der FC Schöndorf packte nun die Brechstange aus und erzielte durch den Ex-Morbacher Spielmacher Manfred Vogt kurz vor der Pause den 2:1-Anschlusstreffer. Nun hieß es nur noch Vorwärtsgang. In der 70. Minute glich Christian Terres aus - von diesem Nackenschlag erholte sich Niederkail nicht mehr. Als die Zuschauer sich mit 2:2 und dem damit verbundenen Aufstieg der SG Schönecken abgefunden hatten, setzte sich Schöndorfs Routinier Winfried Faß ein Denkmal. Sekunden vor dem Ende erzielte er den nicht mehr erwarteten 3:2-Siegtreffer. Schöndorf steigt wegen eines mehr erzielten Tores in die Bezirksliga auf. Auch in Ellscheid war das Spiel zwischen dem SV Haag und der SG Schönechen/Burbach von bedingungslosen Einsatz geprägt. Der SV Haag erspielte sich mehrere gute Torchancen, die aber Torwart Winfried Hubo abwehrte. Mitten in die folgende Drangperiode der Eifeler fiel der Haag Führungstreffer. Georg Knob bediente Udo Thömmes, der unhaltbar zum 1:0 einschoss (37.). Mit dem Halbzeitpfiff hatte Libero Petry das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Hubo. Nach Wiederanpfiff setzte die Elf von Trainer Werner Ludgen alles auf eine Karte. Angetrieben von Günter Lenerz fiel der hochverdiente Ausgleich abererst in der 77. Minute. Frank Lenerz traf zum 1:1. Da es zu diesem Zeitpunkt in Ehrang noch 2:2 stand, bestand für die beide Mannschaften im Falle eines Sieges noch eine Aufstiegschance. In der 89. Spielminute vergab Georg Knob freistehend das Haager 2:1, der nächste Schock folgte mit dem Gegenzug: Günter Lenerz schickte wiederum seinen Bruder Frank auf die Reise, der unhaltbar zum viel umjubelten 2:1-Siegtreffer einschob. Schönecken feierte bereits den Aufstieg, denn in Ehrang stand es immer noch 2:2. Als die Kunde vom Schöndorfer 3:2 eintraf, schlug der Jubel in tiefste Depression um.

Relegation zur Bezirksliga Mitte:

Der TSV Bullay/Alf muss trotz eines 2:2 gegen SV Dernau in die Kreisliga A Mosel absteigen. Dabei hatten die Moselaner noch 2:0 geführt. Dominik Konrath brachte den TSV in Führung (18.), sofort nach dem Anstoß erhöhte Duvaine Nahlen auf 2:0. Der Knackpunkt war die 35. Minute, als Alf Ramasan nach einem Foul verletzt ausschied. Diesen Schock nutzte dernaus Jürgen Kurth zunächst zum 1:2 und dann zum 2:2 - Bullays Abstieg war besiegelt.


Trierischer Volksfreund 09.06.2001 (Fussball-Bezirksliga-Relegation)

Tag der Entscheidung

Schönecken und Schöndorf mit guten Aussichten auf den Sprung nach oben

Ellscheid/Ehrang. Im Kampf um den Aufstieg in die Fussball-Bezirksliga West zählt in den Spielern am Wochenende für alle vier Teilnehmer an der Relegationsrunde nur ein Sieg.

Gespielt wird auf neutralen Plätzen, und zwar auf dem Rasenplatz in Ellscheid/Eifel und auf dem Hartplatz des SV Ehrang. In den bisher ausgetragenen vier Spielen gab es nur enttäuschende Unentschieden. Beste Aussichten auf den Sprung nach oben haben die SG Schönecken/Burbach und der FC Schöndorf, die sich in Schönecken am vergangenen Sonntag 3:3 trennten, während der SV Haag und der SV Niederkail nur zu zwei 0:0 kamen.
Auf der Rasensportanlage in Ellscheid/Eifel nutzt dem SV Haag gegen Schönecken nur ein Sieg, damit die Elf von Trainer Günther Schäfer auch in der nächsten Saison wieder in der Bezirksliga West vertreten ist. Der SV Haag muss auf seinen Mittelfeldrenner Mattern Thömmes, der sich wegen eines Foulspiels gegen Niederkail die rote Karte einhandelte, verzichten.
Die SG Schönecken/Burbach dagegen strotzt vor Selbstbewusstsein. Trainer Werner Ludgen: "In Ellscheid wollen wir gewinnen, um endlich den Aufstieg zu realisieren." Für den Rotsünder Jörg Rinken kehrt Stammtorwart Winfried Hubo zwischen die Pfosten zurück, der beim Elfmeterschiessen gegen Schöndorf zwei Elfmeter glänzend abwehrte. Zudem spielt auch der verletzte Horst Jersfeld wieder.
Auf dem Hartplatz in Ehrang treffen der FC Schöndorf und der SV Niederkail aufeinander, wobei die Trümpfe eindeutig auf Seiten des FC Schöndorf liegen. Ein Vorteil liegt darin, dass Schöndorf Hartplatz erprobt ist, während der SV Niederkail meist auf Rasen spielt. Beim FC Schöndorf kehrt der verletzte Libero Thomas Werhan ins Team zurück, da sich sein Vertreter in Schönecken wegen einer Notbremse die rote Karte einhandelte. Das Tor wird Nachwuchsmann David Terres hüten, da der Stammtorwart Rommelfanger nach wie vor verletzt ausfällt.
Nach den bisher gezeigten Leistungen kann den SV Niederkail nur noch ein Fussballwunder in die Bezirksliga West führen, denn in den beiden bisherigen Relegations-Spielen ging von den Stürmern Bruno Kollay, Udo Arbeck, Michael Reinhart und dem US-Boy Nana Saahene keinerlei Torgefahr aus. Es wird daher erwartet, dass Trainer Olaf Wagner auf seinen Joker, den bereits 38-jährigen Wolfgang Kasel, setzen wird, um die Torflaute zu beheben.


Trierischer Volksfreund 15.05.1999

Zu Auswärtsspielen stehts zu Fuß

FC Schöndorf ist 70 Jahre alt - Jubilar Karl Faß erinnert sich an die frühen Jahre - Zahlreiche Ehrungen


Schon Jahrzehnte dabei: Fussball-Kreisvorsitzender Manfred Marx ehrt langjährige Mitglieder das FC Schöndorf.
Foto: Ludwig Hoff

Schöndorf. " Das waren noch Zeiten damals", erinnert sich Karl Faß. Wie viele andere Schöndorfer war auch er begeisterter Fußballer beim FC Schöndorf. "Es war anfangs ein Waldacker als ein Sportplatz, auf dem wir dem Leder nachliefen." Das ist nun schon Jahrzehnte her. Der FC Schöndorf ist 70 Jahre alt und Karl Faß seit 50 Jahren Vereinsmitglied.
Jener Waldacker der ersten Jahre habe der Spielfreude keinen Abbruch getan, erzählt Faß. "Was heute mit dem Auto erledigt wird, machten wir damals noch zu Fuß: Ein eineinhalbstündiger Marsch zu des Gegners Platz war keine Seltenheit. Das Ganze natürlich nach dem Spiel wieder zurück." Jahre später habe sich dann erster Komfort eingestellt: "Da sind wir auf der Pritsche eines Lastwagens zu den Auswärtsspielen gefahren. Bezahlt wurde vor Fahrtantritt: Mit Eiern, Mehl oder was sonst gerade da war."
Angstgegner? Das sei ein Fremdwort gewesen, sagt Faß. Aber bei den Lokalderbys mit Pluwig habe immer die Luft geknistert. "Ganze Pilgerscharen machten sich da Sonntag nachmittags in Richtung Pluwig auf den Weg, um das Spiel mitzuerleben."
Eines vergesse ich nie: "Den ersten Pokal in der Vereinsgeschichte überhaupt haben wir in Trier-Irsch geholt: Mit einem 1:0 - und das gegen Waldrach. Da war die Hölle los, bis zum frühen Morgen," Auch heute sind die Kicker erfolgreich. Zur Zeit stehen sie auf Platz 6 in der Kreisliga A.
Zahlreiche ehemalige Spieler wurden beim Festakt für ihre langjährige Mitgliedschaft im FC Schöndorf geehrt. Gefeiert wurde gleichzeitig mit der Schöndorfer Dorfkirmes. Beim Tanz- und Showabend drängten sich knapp 1000 Besucher im Festzelt am Bürgerhaus. Nach wie vor hoffen die Schöndorfer aber auf eine Sporthalle. Einen "berechtigten Wunsch", sagt FC-Vorstzender Winfried Faß, habe man dem Landrat Richard Groß und Bürgermeister Bernhard Busch unterbreitet. Faß: "Vor längerer Zeit hieß es bei der Verbandsgemeinde mal, wenn eine neue Halle kommt, dann kommt sie nach Schöndorf. Genau daran wollten wir erinnern."
375 Mitglieder gehören dem Verein heute an, davon 80 Frauen und rund 120 Jugendliche. Neben Fußball, darunter zwei Mädchenmannschaften, wird auch Gymnastik, Volleyball und Kegeln angeboten.
Die goldene Ehrennadel für 60 Jahre erhielten Martin Faß und Karl Michels. 50 Jahre sind Werner Butterbach, Karl Faß und Josef Leineweber dabei. Eine Ehrennadel für 40 Jahre erhielten Abert Bär, Gerhard Engeln, Josef Merten, Helmut Bernardy, Hermann Faß, Walter Theis, Josef Blau und Baptist Hennen.
Allein 52 Sportler sind schon seit 25 Jahren dabei. Es handelt sich um Martin Adams, Bernhard Bales, Rainer Blau, Jürgen Dany, Winfried Faß, Reinhold Hegner, Hermann Jäckels, Herbert Mergens, Arnold Müller, Lothar Nilles, Gerhard Scherf, Helmut Schmitt, Norbert Schmitt, Theo Terres, Gisbert Theis, Heinz Weber, Helmut Willems, Klaus Zimmer, Albert Backes, Peter Berens, Horst Butterbach, Richard Dany, Hans Föhr, Herman Jakobs, Josef Jonas, Dieter Merten, Roland Müller, Roland Nilles, Peter Scherf, Hermann Schmitt, Robert Schmitt, Erich Theis, Günter Trierweiler, Peter Werhan, Berthold Willger, Erwin Bales, Berni Bernardy, Hans-Peter Butterbach, Arnold Faß, Helmut Franzen, Werner Jakobs, Günter Marx, Jörg Mokelke, Lothar Neufing, H. Rommelfangen, Winfried Scherf, Manfred Schmitt, Hermann Steffes, Friedbert Theis, Fritz Weber, Raimund Werhan und Gottfried Winkel.


Trierischer Volksfreund 10.07.1998 (Kreisliga B Trier/Saar)

Hochwald-Höhenflieger mit Faß-Achse

B-Liga-Kreismeister FC Schöndorf will auch in der A-Klasse für Furore sorgen – Ziel obereTabellenhälfte


AUF ZU HÖHEREN ZIELEN macht sich der Kreismeister und A-Liga-Aufsteiger FC Schöndorf:
(hinten stehend v.l.) Vorsitzender Winfried Faß, Christian Terres, Ralf Franzen, Kai Kaufmann, Lothar Faß
(mittlere Reihe) Martin Jonas, Heinz Weber, Markus Groß, Thorsten Jakobs, Manfred Vogt, Jörg Bernardy, Betreuer Jürgen Edlinger, Trainer Walter Lutz
(vorne v.l.) Thomas Döhr, Michael Haupenthal, Lothar Nilles, Harald Faß, Peter Berens.
Es fehlen: Reinhard Benzkirch, Horst Butterbach, Thilo Sutschet, Rainer Blau.

Nach einer spannenden Saison und einem harten Dreikamp mit den Konkurrenten FSV Tarforst und SG Ockfen/Schoden/Irsch holte sich der FC Schöndorf - entgegen anderslautenden Meldungen - die Meisterschaft in der B-Liga Trier/Saar.Dabei hatte lange Zeit die SG unter Trainer Andreas Klinke die Tabelle angeführt, gefolgt von den Trierer Vorstädtern, die sich ebenfalls Hoffnungen auf den Titel machten.

Straucheln der Konkurrenz konsequent ausgenutzt

Aber wie so oft gab es einen lachenden Dritten, denn das Schöndorfer Team von Meistertrainer Walter Lutz ließ sich über die gesamte Spielzeit nicht aus der Ruhe bringen, blieb ungeschlagen und wartete auf Ausrutscher der Führenden sowie die direkten Duelle gegen die Konkurrenten. Hier bezwangen sie, auf den Punkt genau topfit, zuerst Tarforst und siegten dann bei der SG Ockfen/Irsch/Schoden mit 2:1.
Die SG erholte sich danach nicht mehr von der Niederlage, blieb vier Spiele sieglos und verabschiedete sich aus dem Meisterschaftsrennen. Die Hochwälder übernahmen nach dem 8:1 Kantersieg bei der DJK St. Matthias am 22. Spieltag die Tabellenführung, die sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Die Tarforster Hoffnungen, Schöndorf noch abfangen zu können, erwiesen sich als haltlos. Mit einer beeindruckend souveränen Leistung – die Spiele bis Saisonende wurden jeweils mit mindestens drei Toren Unterschied gewonnen – fuhren die Hochwälder ihren Vorsprung nach Hause. 68 Punkte (21 Siege, 5 Unentschieden und 68:16 Tore) standen am Ende zu Buche, der FSV kam dagegen nur auf 66 Zähler, konnte sich aber in der Relegation durchsetzen. Ein Beleg für die dabei von den Hochwäldern an den Tag gelegte Fairneß war zudem der Gewinn des Fair-Play-Pokals der Kreisligen A und B. Im direkten Duell der Staffelsieger sicherte sich Schöndorf gegen den starken SV Köwerich zusätzlich noch den Titel des Kreismeisters und rundeten die erfolgreiche Saison damit ab. Winfried Faß, erster Vorsitzender des FC, brachte seinen Stolz auf das Team zum Ausdruck: „Das war eine tolle Saison unserer ersten Mannschaft. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in der A-Liga ein Wörtchen mitreden können.“Minimalziel ist laut Faß ein einstelliger Tabellenplatz, doch nach dem erfolgreichen Abschneiden des letztjährigen Aufsteigers TuS Euren, hofft man eine ähnliche Rolle spielen zu können. Die Weichen sind jedenfalls dafür gestellt, das Team um Kapitän Manfred Vogt und der „Faß-Achse“ (die drei Brüder Winfried, Lothar und Harry sind wichtige Säulen der Mannschaft) blieb größtenteils zusammen und drei Verstärkungen sollen dabei helfen, den erhöhten Anforderungen in der neuen Klasse gerecht zu werden. Eigengewächse als Hoffnungsträger Robert Blau von der DJK Pluwig/Gusterath sowie Ralf Bettendorf und Nils Rommelfangen aus der eigenen Jugend heißen die Hoffnungsträger für die Zukunft. Der Einbau von Eigengewächsen unterstreicht dabei auch die gute Jugendarbeit im Verein. Die Hochwälder brauchen sich in jedem Fall nicht in der höchsten Spielklasse zu verstecken und werden dem ein oder anderen Favoriten sicherlich das Leben schwer machen.


Trierischer Volksfreund 14.04.1998 (Kreisliga B Trier/Saar)

8:1 Tabellenführung für Schöndorf durch Faß-Festival

DJK St. Matthias chancenlos – Winfried Faß trifft viermal


LAUFDUELL mit Symbolcharakter: Der Schöndorfer Spieler ist deutlich schneller.
Foto: Ludwig Hoff

St. Matteis vor dem Abgrund – Schöndorf vor dem Titelgewinn. So stellt sich die Situation nach dem Nachholspiel
am Karsamstag dar, dass Schöndorf in Trier-Süd souverän mit 8:1 (4:0) gewann. Die DJK St. Matthias geht nach der zweiten Niederlage innerhalb von nur einer Woche schweren Zeiten entgegen. DJK- Trainer Wolfram Schanda war schon vor dem Spiel skeptisch: „Schöndorf ist sicherlich hier Favorit. Vielleicht können wir ja einen Punkt holen, doch das wäre schon eine Sensation. “Sein Pendant auf der Gegenseite, Walter Lutz, wollte mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen: „Wir wollen Heute drei Punkte mit nach Hause nehmen, alles andere käme einer Niederlage gleich. “80 Zuschauer sahen von Beginn an ein Spiel auf ein Tor. Der FC Schöndorf übernahm gleich das Kommando. Die Führung fiel nach nur neun Minuten, als ein Schuß von Manfred Vogt von einem Abwehrspieler unglücklich ins eigene Netz abgefälscht wurde. Der Führungstreffer gab den Gästen Sicherheit und in der 15. Minute kamen sie endgültig auf die Siegerstraße. Nach einer Ecke köpft Winfried Faß Richtung Tor, Kai Kaufmann wirft sich in den Ball und erzielt das 2:0. Die DJK ließ sich immer weiter zurückdrängen, Schöndorf kam weiter zu Chancen. Winfried Faß hatte die nächste nach 17 Minuten per Drehschuß aus 16 Metern, doch der Ball strich am Pfosten vorbei. Die Gäste hatten in der Folge weitere Möglichkeiten, versäumten es ab er, den Vorsprung auszubauen.
Kurz vor der Pause fiel dann aber doch die Entscheidung. Lothar Faß setzte sich in der 39. Minute auf rechts durch, seiner Hereingabe verwertet Winfried Faß zum 3:0. Vier Minuten später dann eine Kopie des dritten Treffers – 4:0. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel war es dann der dritte Faß-Bruder, Harry, der sich den Ball erkämpfte und Winfried das 5:0 auflegte. In der 58. Minute tauchten die Mattheiser zum ersten Mal gefährlich in der Schöndorfer Hälfte auf, prompt fiel der Ehrentreffer durch einen Volley-Schuß von Georg Reitz. Doch nur sieben Minuten später stellte Winfrief Fß mit seinem vierten Treffer den alten Vorsprung wieder her, indem er sträflich freistehend das 6:1 erzielte. Harry Faß wollte seinem Bruder in nichts nachstehen und markierte in der 75. Minute das 7:1 nach toller Vorarbeit von Lothar Faß. Per Foul-Elfmeter markierte wieder Harry das 8:1 (82.), Endpunkt eines wahren Faß-Festivals. Wolfram Schanda hatte es angesichts dieser deutlichen Niederlage etwas die Sprache verschlagen: „Heute waren wir absolut chancenlos. Die Punkte müssen wir aber gegen die direkten Kontrahenten einfahren. “Walter Lutz war zufrieden mit seinem Team: „Wir haben heute konzentriert und engagiert gespielt. Deshalb geht der Sieg in Ordnung. Angesichts unseres relativ leichten Restprogramms sollten wir den Aufstieg jetzt schaffen.“

St.Matthias – Schöndorf 1:8 (0:4)
Tore:
0:1 (9.) Vogt,
0:2 (15.) Kaufmann,
0:3 (39.), 0:4 (43.), 0:5 (46.) W. Faß,
1:5 (58.) G. Reitz,
1:6 (65.) W. Faß,
1:7 (75.), 1:8 (82.) H.Faß


Trierischer Volksfreund 06.08.1997

Jetzt fehlen nur noch die Siege des SV

Schöndorfer Sportplatz saniert und eingewiehen - Freveltat: Diebe klauten die neue Rutsche für die Kinder


Kaplan Dunsbach segnet den sanierten Sportplatz in Schöndorf ein.
Foto: Ludwig Hoff

Für den Sportverein Schöndorf war das Wochenende mit einem freudigen Ereignis verbunden: Der sanierte Sportplatz wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zuvor hatte Kaplan Heribert Dunsbach die Sportstätte eingesegnet. Zu der kleinen Feierstunde begrüßte Vorsitzender Winfried Faß zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeister Bernhard Busch, Ortsbürgermeister Gisbert Theis und dessen Amtskollegen aus den benachbarten Gemeinden. Mit einem kurzen Rückblick auf den Werdegang des im vorigen September begonnenen Projekts verband der Sportvereinsvorsitzende seinen Dank an all jene, die an der Realisierung einen Beitrag geleistet haben. Faß nannte dabei an erster Stelle die Sportkameraden, aber auch die vielen spontanen Helfer. Diese Woche erst sei der Begrenzungszaun in Eigenregie errichtet worden. Die Eigenleistungen können sich sehen lassen: Insgesamt 25000 DM sind es nach den Worten von Faß gewesen. Unverständnis bekundete Faß darüber, dass die Rutschbahn für die Kinder „wohl erst diese Woche gestohlen worden ist.“ Respekt vor der Leistung zollte Ortsbürgermeister Gisbert Theis. Man könne sich überhaupt nicht mehr vorstellen, „wie das hier vor kurzer Zeit noch ausgesehen hat.“ Schöndorfs Gemeindeoberhaupt dankte den Zuschussgebern und den am Projekt beteiligten befreundeten Ortsgemeinden von Holzerath, Bonerath, Hinzenburg und Ollmuth. Sein Wunsch zum gänzlichen Glücklichsein: „Mit dem neuen Sportplatz schaffen wir ja sogar wieder den Aufstieg in die A-Klasse. Dafür drücke ich die Daumen.“ Als etwas ganz Besonderes, nicht nur was den Sportplatz anbelangt, bezeichnete Bürgermeister Bernhard Busch die Gemeinsamkeiten der beteiligten Gemeinden. Die Mitarbeit vieler habe sichergestellt, dass der Platz heute so schön daliege. Mit Fug und Recht könne man vom „Schöndorfer Waldstadion“ sprechen. Dem Verein sei nur zu wünschen, dass der Sportplatz noch höherwertig bespielt werde. Dadurch, dass der Verein auch etwas für die Kinder tue, sei nicht nur etwas für die Väter, sondern für die ganze Familie getan. Alsdann stand der Hartplatz den Vereinskickern und Jugendmannschaften zur Verfügung. Am Montag wurden die Sportveranstaltungen mit einem Turnier mit Betriebsmannschaften fortgesetzt. Das Projekt kostete insgesamt 350000 DM zu denen das Land einen Zuschuß von 175000 DM, der Landkreis von 35000 DM beisteuerte. Den Rest mußten die beteiligten Kommunen aufbringen.


Wochenspiegel Mosel-Ruwertal ??.??.1991

Jugend SG Schöndorf gewann Landrats-Wnaderpokal


Unser Foto zeigt die siegreiche Mannschaft mit ihrem Betreuer, Landrat Dr. Groß und
Ortsbürgermeister Jakobs(rechts) sowie dem Sportkreisvorsitzenden Hermann Schmitt (links).

Die Jugendspielgemeindschaft Schöndorf/Gutweiler/Morscheid/Pluwig/Gusterath ist in diesem Jahr Gewinner des Landrats-Wanderpokals geworden. Im Rahmen des diesjährigen Sportfestes in Gutweiler gewann die A-Jugend der SG in einem temperamentvollen und fairen, besonders in der 1. Halbzeit sehr guten Spiel, gegen die Jugend-Spielgemeindschaft Konz-Krettnach mit 4:1 Toren, Halbzeitstand 3:0.
Torschützen für die SG Schöndorf waren Lakelski (2), Kaufmann und Gehlen; für die JSG Konz-Krettnach setzte Spang das Leder nach der Pause in die Maschen. Nach einer erfolgreichen Saison, in der man den Meistertitel nur knapp verpaßte und keines der Heimspiele in Gutweiler verloren gegangen war, ist dennoch die JSG Konz-Krettnach Favorit im Endspiel um den Landrats-Wanderpokal gewesen, zumal die Gäste klassenhöher spielen und im vergangenen Jahr den Wanderpokal gewonnen hatten.
Im Anschluß an das spannende Spiel nahmen der 1. Vorsitzende des SV Gutweiler und der Sportkreisvorsitzende Hermann Schmitt (Schweich) die Siegerehrung vor. Mit dem Wanderpokal, der seit über 40 Jahren ausgespielt wird, überreichte Landrat DR. Groß der siegreichen Mannschaft der JSG Schöndorf/Gutweiler/Morscheid/Pluwig/Gusterath einen Sportgerätegutschein über 300 DM - die JSG Konz-Krettnach erhielt einen Gutschein über 150 DM. Der Wochenspiegel grüßt mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra!


Trierischer Volksfreund vom 24.04.1978

Schöndorf hat Ziel erreicht: Meister

1. Kreisklasse Mosel-Ruwer: Mandern nach Unentschieden auf dem zweiten Platz


In der 1.Kreiklasse Mosel-Ruwer barg der letzte Spieltag noch einige Überraschungen in sich. Schöndorf ließ sich auf dem Weg zur Meisterschaft nicht mehr beirren und erzielte eine Erfolg in Pölich. Geisfeld vergab durch leitfertiges Spiel seine Chance und unterlag in Rodt. Punkteteilung im Spiel zwischen Bekond und Mandern. Eine Sensation wird aus Mertesdorf gemeldet, hier entführten die Gäste aus Thomm mit 7:1 beide Punkte.

Pölich/Schleich – Schöndorf 1:2, Rodt – Geisfeld 1:0, Bekond – Mandern 2:2, Mertesdorf – Thomm 1:7, Trittenheim – Föhren 0:3, Schillingen – Gutweiler 6:3, Trier-Olewig – Morscheid 7:1.

In Pölich vermochten die Platzherren zwar bis zur Pause Widerstand zu leisten und hielten noch ein 0:0 Unentschieden. Doch bereits kurz nach Wiederbeginn gingen die Gäste verdient in Führung. Zwar kamen die Platzherren noch einmal zum Ausgleich, aber kurz vor Schluss erzielten die Schöndorfer den vielumjubelten Siegestreffer. Auch in Rodt stand es zur Pause gegen Geisfeld 0:0. In der zweiten Halbzeit besannen sich die Platzherren auf ihr Können und gingen in der 50. Minute mit 1:0 in Führung. Obwohl die Gäste nun mit aller Macht den Ausgleich versuchten, scheiterten sie immer wieder an der starken Hintermannschaft der Platzherren. Punkteteilung in Bekond gegen die Gäste vom Hochwald. Auch war eine Verlängerung nötig, da dieses spiel auch gleichzeitig als Pokalspiel ausgetragen wurde und hier erwies sich der Gastgeber beim Elfmeterschießen als Sieger. – Offensichtlich hatten die Mertesdorfer gegen die Gäste aus Thomm alle Regeln der Fußballkunst vergessen, denn hier lag man bereits zur Pause im Rückstand. Auch in der zweiten Hälfte konnte man kein Aufbäumen feststellen, so dass die Gäste mit einem sensationell hohen 7:1 Sieg die Heimreise antreten konnten. – Unangenehm überrascht waren auch die Zuschauer in Trittenheim über die Spielstärke der Gäste aus Föhren. Auch hier hatten die Gastgeber nichts zu bestellen und unterlagen klar. – Zwei grundverschiedene Hälften erlebten die Zuschauer in Schillingen, denn zur Pause wähnte man sich bereits siegessicher. Mit 5:0 lagen die Gäste zur Pause bereits zurück. Doch diese besannen sich auf ihre Schussqualitäten und kamen auf 5:3 heran, ehe die Gastgeber mit dem 6:3 dann alles klar machten. – Der Tabellenletzte aus Morscheid leistete keinen ernsthaften Widerstand in Trier-Olewig und unterlag hoch mit 7:1.

Schöndorf 26 75:31 41:11
Mandern 26 60:29 38:14
Geisfeld 26 71:24 37:15
Rodt 26 54:42 28:24
Bekond 26 50:43 28:24
Olewig 26 38:36 27:25
Mertesdorf 26 42:55 26:26
Föhren 26 51:55 24:28
Trittenheim 26 40:39 24:28
Schillingen 26 37:52 23:29
Pölich/Schleich 26 34:53 21:31
Thomm 26 39:62 19:33
Gutweiler 26 38:64 17:35
Morscheid 26 25:83 11:41


Trierischer Volksfreund vom Mai 1972

Nittel wurde Vizemeister

2. Kreisklasse Trier-Saar: Ayl hatte nie eine Chance

Nittel – Ayl 6:0, Schöndorf – Alemania Trier 4:1, Serrig – Trassem 4:1, Pluwig-Gusterath – Wellen 4:1, Greimerath – Tawern II 2:1,
Irsch spielfrei

Neben dem bereits feststehenden Meister Schöndorf verstand es Nittel, sein letztes Spiel gegen Ayl zum doppelten Punktgewinn zu nützen und sich damit die Vizemeisterschaft zu erkämpfen. Der Sieg gegen Ayl mit 6:0 unterstreicht das derzeitige Können der Obermoselaner. – Auch im letzten Treffen des Tabellenersten Schöndorf gegen Alemania Trier bestanden nie Zweifel am sicheren Erfolg der Platzherren. Für die Trierer bedeutet die Niderlage das Verbleiben auf dem gefährdeten vorletzten Tabellenplatz. – Auch Serrig verstand es, das Heimspiel gegen Trassem zu einem sicheren doppelten Punktgewinn zu nützen, ohne jedoch damit die um einen Punkt besser liegende Elf aus Nittel gefährden zu können.
In Pluwig hieß es in der Begegnung gegen Wellen noch bis in die zweite Halbzeit hinein 1:1, ehe es den dann immer stärker aufkommenden Platzherren gelang, mit drei weiteren Toren das spätere Endresultat zu erzielen. – In Greimerath musste das Ergebnis gegen Tawerns 2. Garnitur auf Grund der besseren Gesamtleistung weitaus höher ausgefallen sein. Schusspech jedoch verhinderte die höhere Torausbeute.

Schöndorf 20 60:27 32:8
Nittel 20 69:28 29:11
Serrig 20 49:27 28:12
Irsch 20 41:33 23:17
Greimerath 20 37:32 20:20
Ayl 20 32:32 19:21
Pluwig/Gusterath 20 35:44 18:22
Tawern II 20 26:53 15:25
Wellen 20 26:50 14:26
Trassem 20 41:56 12:28
Alemania Trier 20 36:65 10:30


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